Halloween naht und viele Kinder freuen sich schon darauf, in gruseligen Verkleidungen umherzuziehen und Süßigkeiten zu erhalten. Doch die Sicherheitskräfte in der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere in der Hauptstadt Berlin blicken jedoch mit Sorge auf Halloween. Der Grund ist, dass in zahlreichen Städten die Initiative „Gen Z steht auf“ für den 31. Oktober zu Protesten aufgerufen hat, bei denen es unter anderem um Bildung und leistbares Leben geht.
Die Sicherheitsbehörden fürchten, dass diese Proteste nach dem Vorbild Frankreichs von gewaltbereiten Migranten und Linksextremisten unterwandert werden könnten, zumal in sozialen Medien einschlägige Aufrufe verbreitet werden. In einem auf X veröffentlichten Video etwa sagt ein Migrant schwarzafrikanischer Herkunft: „Am 31. Oktober sind wir alle auf den Straßen. Die Franzosen machen’s vor, wir machen’s nach.“
Vor diesem Hintergrund warnt der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh: „Aber wir müssen höllisch aufpassen, dass radikale Kräfte demokratischen Protest nicht wie in Frankreich für sich vereinnahmen, dafür nutzen, Gewaltfantasien auszuleben, die Versammlungsfreiheit zu missbrauchen und das Narrativ einer bürgerfeindlichen Polizei zu füttern.“
Wie begründet die Befürchtung ist, dass Linksextreme Schülerdemos unterwandern, zeigte sich vor wenigen Tagen in Berlin: Rund 50 schulfremde Linksextremisten mischten sich unter Schüler, die ein Berliner Gymnasium blockierten. Es kam zu Rangeleien, bei denen eine Anwohnerin verletzt wurde.
