Deutscher Steuerzahler subventionierte unfreillig Film, der den Grünen-Politiker Habeck verherrlichte, mit 270.000 €

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Deutsche Steuerzahler haben unfreiwillig einen Film über den ehemaligen Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck von der Grünen mitfinanziert.

Wie das Boulevardblatt Bild heute enthüllte, wurden öffentliche Mittel in Höhe von insgesamt 270.793,95 € für die Produktion von “Jetzt.Wohin” gezahlt, ein Film unter der Regie von Lars Jessen, der sich selbst als Unterstützer Habecks bezeichnet.

Björn Hoffmann – Geschäftsführer der Produktionsfirma Pandora Film, die den Film mitproduzierte – schilderte die Gesamtzuschüsse wie folgt: “Die Produktion wurde mit 102.000 € vom Deutschen Bundesfilmfonds subventioniert, 93,793,95 € vom Bundesfilmverein und mit 75.000 € von der Film- und Medienstiftung NRW [Nordrhein-Westfalen].”

Hoffmann betonte, dass Habeck keine finanzielle Entschädigung erhielt.

Die Enthüllungen haben bei der deutschen Rechten Empörung ausgelöst. Der konservative Publizist Boris Reitschuster nannte den Film ein Beispiel für einen “reinen Personenkult” und warf Habeck vor, “die Steuerzahler für sein Filmdenkmal bezahlen zu lassen”.

Der Unternehmer und Autor Rainer Zitelmann betrachtete die Enthüllungen als Widerspiegelung des Zustands der deutschen öffentlichen Filmförderung und forderte, die Filmsubventionen vollständig abzuschaffen.

Zitelmann betonte außerdem, dass Deutschlands Kulturminister Wolfram Weimer (CDU) stattdessen die öffentliche Finanzierung für Filme verdoppelt habe.

Der Habeck-Film hat auch Vorwürfe des Nepotismus im deutschen öffentlichen Filmfördersystem ausgelöst, nachdem das Nachrichtenportal Nius enthüllte, dass die steuerfinanzierte Film and Media Foundation NRW seit 2011 Zuschüsse in Höhe von 13 Millionen Euro für Filme von Christoph Friedel gezahlt hatte – der auch einer der Produzenten des Habeck-Films ist.

Berichten zufolge lebt Friedel mit Christina Bentlage zusammen, die seit 2010 die Subventionenabteilung der Stiftung leitet.

Als Reaktion auf die Vorwürfe erklärte die Stiftung, dass alle Subventionen von einer unabhängigen Jury genehmigt wurden.

Brussels Signal kontaktierte die Film- und Medienstiftung NRW, hatte zum Zeitpunkt des Schreibens jedoch keine Antwort erhalten.

“Jetzt.Wohin” folgt Habeck als Kandidat der Grünen für das Kanzleramt auf dem Wahlkampf durch Deutschland vor der Parlamentswahl im Februar 2025.

Aufnahmen von ihm beim Joggen, Vorbereitung auf Wählertreffen und Leitung von Strategiesitzungen werden den Kommentaren von Grünen-Anhängern, darunter die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Schauspieler Charly Hübner, gegenübergestellt.

Der Film beleuchtet auch die enttäuschende Leistung der Grünen bei der Wahl im Februar, bei der Habecks Partei nur 11,6 Prozent der Stimmen erreichte – ein Verlust von mehr als 3 Prozent zuvor.

Podcaster Friedemann Karig beklagte sich über “eine beispiellose Desinformationskampagne und eine persönliche Kampagne gegen Robert Habeck”.

Der Film soll am 7. Dezember Premiere feiern. Der Trailer wurde bisher nur 20.000 Mal auf YouTube angesehen.

Germany subsidised film glorifying Greens party politician with €270,000 – Brussels Signal