
Die Linkspartei Partei hat evangelische Christen mit islamischen Dschihadisten gleichgesetzt.
In ihrer offiziellen Wahlplattform heißt es bei der Linkspartei in Sachsen-Anhalt: „Die Linke setzt sich dafür ein, den religiösen Fundamentalismus – sei es christlicher evangelischer oder dschihadistischer Natur – durch Interventionen, Bildungsbemühungen, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschlossen zu bekämpfen.“
Die Linke ist der Rechtsnachfolger der SED (Socialist Unity Party of Germany), die von 1946 bis zum Fall der Sowjetunion 1989 die kommunistische DDR regierte.
„Das sogenannte ‚evangelikale‘ Christentum mit dem unmenschlichen und antisemitischen Terror des islamistischen Dschihadismus gleichzusetzen, ist eine unerhörte Verleumdung dieses bis heute so vielfältigen und lebendigen Bereichs des christlichen Glaubens in unserem Land“, sagte der Parlamentarier der Christlich Demokratischen Union (CDU), Thomas Rachel, als Reaktion auf das Programm der Linken.
Rachel sagte, dass der Pietismus durch “das Jesus-basierte Gebot der absoluten Friedfertigkeit, der ernsthaften Untersuchung des Gewissens und des Geistes der konsequenten persönlichen Jüngerschaft Jesu Christi” gekennzeichnet ist.
Rachel ist Mitglied des Deutschen Bundestages, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Glaubensfreiheit.
“Es ist empörend, evangelische Christen und Kirchengemeinden – gerade in Deutschland, wo historisch gesehen der Pietismus und die Aufklärung nebeneinander blühten – zu beschuldigen, einen gewalttätigen und antidemokratischen Fundamentalismus zu vertreten, der ‚entschlossen bekämpft‘ werden muß“, fuhr Rachel fort.
Er argumentierte, dass die Linke die Gefahr des Islamismus herunterspielt und versucht, die Aufmerksamkeit von ihren “extrem problematischen Verbindungen zu islamistischen Individuen und Kreisen abzulenken, sowohl in ihren eigenen Reihen als auch unter ihren eigenen Wählern”.
Als Nachfolger der SED, die während ihrer Herrschaft in Ostdeutschland „christen, Dissidenten und Bürgerrechtler diskriminiert, ausspioniert und verfolgt“ hat, hat die Partei „offensichtlich noch viel zu tun“, so ein CDU-Politiker.