
Der vom Gebührenzahler finanzierte NDR versucht verzweifelt, seine eigene investigative Dokumentation über das zwielichtige Journalistennetzwerk OCCRP unter Verschluss zu halten. Der Grund? Der Film zeigt OCCRP-Chef Drew Sullivan, wie er prahlt, seine Organisation sei „für den Sturz von fünf oder sechs Regierungen verantwortlich“.
Die Enthüllungen sind verheerend. NDR-Reporter deckten auf, dass OCCRP – zu dessen Medienpartnern Der Spiegel und Die Zeit gehören – jahrzehntelang heimlich aus den USA finanziert wurde. Als sich die Dokumentation als Kritik statt als Liebesbrief entpuppte, soll Sullivan den NDR gedrängt haben, das Projekt zu beenden. Der staatliche Sender kam der Aufforderung nach, verschrottete die Dokumentation noch vor ihrer Ausstrahlung und brach 2023 die Zusammenarbeit mit OCCRP ab. Der Skandal sickerte schließlich im Dezember 2024 über die französische Plattform Mediapart durch .
Zensur und Drohungen gegen einen gewählten Amtsträger
Jetzt, da OCCRP in einen massiven EU-Finanzierungsskandal verwickelt ist, ist der unterdrückte Film wieder aufgetaucht. Der Europaabgeordnete Petr Bystron (AfD) enthüllte im Rahmen einer Untersuchung, dass OCCRP unmittelbar nach der Europawahl 600.000 Euro aus der EU-Kasse erhalten hatte – kurz nachdem der Sender Verleumdungskampagnen gegen konservative Kandidaten, darunter auch Bystron selbst, geführt hatte.
Trotz dieser Einmischung setzte sich Bystron durch und veröffentlichte den versteckten Film online. Daraufhin schlug der NDR zurück, erließ ihm eine Unterlassungsverfügung und drohte mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro. Der staatliche Sender scheint panische Angst davor zu haben, dass Sullivans eigene Worte an die Öffentlichkeit gelangen könnten.
OCCRP im Panikmodus
Sullivan und OCCRP reagierten wütend auf X und taten die durchgesickerte Dokumentation als „Angriff“ auf ihre Organisation ab. Sullivan lieferte jedoch keine Erklärung dafür, wie das Zitieren seiner eigenen Geständnisse vor der Kamera einen „Angriff“ darstellen könnte. OCCRP wich auch Fragen der Berliner Zeitung zu seinen EU-Zahlungen aus und beharrte lediglich darauf, dass es weiterhin „unabhängig“ sei.
Sullivans radikale Ansichten sind auch anderswo zu sehen. Nach der brutalen Ermordung des amerikanischen Konservativen Charlie Kirk brüstete sich der OCCRP-Chef: „Eine Schweigeminute ist nicht angebracht. Er war kein Held. […] Er war ein Rassist, ein antidemokratischer Lügner.“
US-Fallout
Der Skandal hallt über den Atlantik hinweg nach. Präsident Donald Trump hat dem OCCRP bereits die Lebensader gekappt, indem er die Finanzierung durch USAID einstellte. Und nun enthüllen US-Medien wie Gateway Pundit und InfoWars , wie dieses sogenannte „investigative“ Netzwerk als Waffe missbraucht wurde, um Wahlen zu manipulieren und Regierungen weltweit zu stürzen.