CSU-Politikerin fordert Boykott gegen Müller-Produkte – Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verschweigt pikante Details

Screenshot apollo-news.net

Was sich derzeit in deutschen Supermärkten abspielt, erinnert an düstere Kapitel der Geschichte. Produkte der Marke Müller werden systematisch mit politischen Aufklebern versehen, und eine CSU-Kommunalpolitikerin ruft öffentlich zum Boykott auf. Der Bayerische Rundfunk berichtete darüber – verschwieg jedoch geflissentlich die Parteizugehörigkeit der befragten Dame. Ein Zufall? Wohl kaum.

Die Geschichte beginnt harmlos: Der BR wollte von Supermarktkunden wissen, was sie von den Protestaktionen gegen Müller-Produkte halten. Eine Frau erklärte vor laufender Kamera, dass sie es zwar nicht in Ordnung finde, wenn man Waren einfach beklebe. Dennoch sollte man Produkte von Firmen, die vermeintlich die AfD unterstützen, „einfach nur boykottieren und nicht kaufen”.

Was der öffentlich-rechtliche Sender seinen Zuschauern jedoch verschwieg: Bei der befragten Dame handelt es sich um die stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbands Würzburg-Frauenland-Keesburg. Eine Kommunalpolitikerin also, die zum wirtschaftlichen Boykott aufruft – und der Gebührenzahler erfährt nichts davon. Man fragt sich unweigerlich: Hätte der BR diese Information auch unterschlagen, wenn es sich um eine AfD-Politikerin gehandelt hätte?

Theo Müller, der Chef des gleichnamigen Molkereikonzerns, sieht sich seit Jahren einem regelrechten Shitstorm von links ausgesetzt. Sein Vergehen? Er bezeichnete AfD-Chefin Alice Weidel als „Freundin” und pflegt regelmäßigen Kontakt zu ihr. „Sie wohnt in der Nähe und kommt öfters zu Besuch”, erklärte der Unternehmer vor gut einem Jahr gegenüber der NZZ. In einem Land, das sich seiner Meinungsfreiheit rühmt, scheint dies mittlerweile ausreichend, um zum Ziel organisierter Kampagnen zu werden.

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