Fußball-Weltmeister Emmanuel Petit explodiert: „Sie hassen Frankreich – geht zurück!“

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Fußballlegende Emmanuel Petit hat die Nase voll. Der französische Welt- und Europameister von 1998 und 2000 attackierte in einem rund vier Minuten langen Instagram-Video die gewaltbereiten Extremisten, die am 17. Oktober bei landesweiten Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten in mehreren Städten Straßenkämpfe anzettelten, plünderten und Brände legten. „Am liebsten würde ich auf die Straße gehen und mich mit all diesen kleinen Arschlöchern prügeln“, sagte der 56-Jährige, der unter anderem für Arsenal, Barcelona, Chelsea und Monaco spielte.

Tiefer Zorn gegen jene, die Frankreich hassen

Petit, der heute als TV-Experte bekannt ist, sprach von einem „tiefen Zorn“ auf Menschen, die wie er als Franzosen geboren wurden. Doch der französische Pass scheine ihnen völlig gleichgültig zu sein. „Ich bin sogar überzeugt, dass sie Frankreich hassen“, erklärte der ehemalige Mittelfeldspieler.

Die Randalierer träten vermummt auf – vereint durch ihre Feigheit. Sie zerstörten, legten Feuer, zerschlugen, plünderten, stahlen, verletzten und beleidigten. Allein am Samstag nahm die Polizei nach verschiedenen Angaben rund 2.400 Personen fest. In Städten wie Paris, Marseille und Lyon brannten Autos, Geschäfte wurden geplündert. In Limoges ging sogar das historische Rathaus in Flammen auf.

Dabei unterschied Petit ausdrücklich zwischen friedlichen Demonstranten, deren Frust über die hohen Steuern er nachvollziehen könne, und gewalttätigen Extremisten, die die Proteste für ihre Ausschreitungen missbrauchten.

„Geht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid“

Gleichzeitig nahm der Ex-Profi die Politiker ins Visier: Für Polizei, Armee, Krankenhäuser und Schulen sei kein Geld da – nur für die Politiker selbst. An die Franzosen richtete er einen klaren Appell:

Ich bin wie ihr: Ich liebe mein Land. Ich liebe auch alle Ausländer, die mein Land lieben und sich integrieren wollen. Aber alle anderen – angefangen bei den Franzosen, die nicht wollen, dass Frankreich so bleibt, wie es ist – geht dorthin zurück, wo ihr hergekommen seid. Wir brauchen euch nicht.

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