Grüne Funktionärin soll ARD und ZDF kontrollieren: Neutralität rückt in immer weitere Ferne

Medforth AI

Die ehemaligen Grünen-Politikerin Beatrice Sauerbrey hat die Geschäftsführung des neugeschaffenen Medienrats von ARD und ZDF angetreten. Das Gremium soll angeblich die Qualität der Sender “unabhängig” überprüfen. Doch die Personalwahl zeigt, wohin die Reise wirklich geht.

ARD und ZDF stehen seit Jahren in der Kritik, zum einen wegen der GEZ-Zwangsabgaben und hohen Budgets, zum anderen wegen der politisch einseitigen Propaganda. Der neue Medienrat macht es nicht besser, eher schlechter.

Aus der Politik in den Medienrat: Grüne Politikerin fällt nach oben

Zum 15. August 2026 hat Beatrice Sauerbrey die Geschäftsführung des neugeschaffenen Medienrats von ARD und ZDF angetreten. Das Gremium soll die Qualität der Sender “unabhängig” überprüfen.

Sauerbrey war bisher Vorsitzende des Programmausschusses Leipzig des MDR-Rundfunkrats. Von 2015 bis 2024 arbeitete sie als Referentin der grünen Landtagsfraktion in Thüringen. 2017 wurde sie dort zudem in den Landesvorstand der Grünen gewählt.

Neutralität des Rundfunks rückt in immer weitere Ferne

Dazu erklärt Torsten Gahler, medienpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion, in einer Pressemitteilung:

“Die Grünen wurden in Thüringen 2024 abgewählt. Statt sich in der freien Wirtschaft beweisen zu müssen, bekommt Beatrice Sauerbrey, die durch die Wahlniederlage ihren Arbeitsplatz verloren hatte, nun einen Spitzenposten beim Rundfunk.

Der Medienrat (§ 26a MStV) wurde eingerichtet, um die ‘Objektivität und Unparteilichkeit’ (§ 26) des Rundfunks zu überprüfen. Für einen guten Start hätte dieser Medienrat eine wirklich unabhängige Persönlichkeit als Geschäftsführer benötigt. Es ist geradezu absurd, eine ehemalige grüne Funktionärin ausgerechnet hier zu inthronisieren.

Die Neutralität des Rundfunks rückt so in immer weitere Ferne. Solange der Rundfunk nicht neutral ist, gibt es auch keine Berechtigung für den Rundfunkbeitrag, den viele Bürger als Zwangsgebühr empfinden.

Wir fordern die Abschaffung dieser Gebühr und einen Rundfunk ohne politische Einseitigkeit.“

FREIE WELT

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