
Foto: Medien AG // Anarchistische Gruppe Freiburg / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
In Brandenburg, Sachsen-Anhalt sowie in der BRD-Hauptstadt Berlin kam es am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, zu einer großflächig koordinierten Razzia der Polizei gegen kriminelle Migranten. Schwerpunkt des 200-Beamten starken Einsatzes war die Kriminalitätshochburg Berlin.
Shooter kommen heimlich ins Land
Mindestens zehn Objekte wurden wegen dem Vorwurf der schweren räuberischen Erpressung in der türkischen Community durchsucht. So stürmte das Sonder-Einsatz-Kommando (SEK) beispielsweise in der Kreuzbergstraße in Kreuzberg eine Einzimmerwohnung. Laut der B.Z. sollen dort sogenannte “Shooter von ihren Hintermännern untergebracht” worden sein. “Ein Shooter ist meist eine Person, die gegen Bezahlung den Auftrag übernimmt, auf Menschen oder Objekte zu schießen”, heißt es weiter.
Die Shooter werden aus dem Ausland herbestellt, kommen ins Land, begehen das bestellte Verbrechen und verschwinden wieder im Ausland. In der durchsuchten Wohnung hielten sich “oft mehr als fünf junge Männer” auf, “die oft sehr laut gefeiert hätten. Keiner der jungen Männer schien älter als 20 Jahre, mutmaßlich sprachen sie einen ungewöhnlichen kurdischen Dialekt”.
Beamte suchten Araber
Ebenfalls durchsucht wurde ein Café an der Schwedenstraße in Wedding sowie ein Objekt in Blankenfelde-Mahlow. Dort suchte die Polizei das Mitglied einer polizeibekannten arabischen Großfamilie. Dabei soll ein Hund einen Polizisten angegriffen haben. Außerdem soll der Gesuchte in die Schusslinie gekommen sein und wurde möglicherweise verletzt. Sowohl zu der Frage, wie viele Waffen gefunden wurden, als auch ob es Festnahmen gab, nahm die Polizei bisher keine Stellung.