Der österreichische Staatsschutz werde die „Türkische Kultur- und Unternehmensmesse“ im Salzburger Messezentrum am Osterwochenende „engmaschig beobachten“. Das kündigt die Salzburger ÖVP-Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) an.
Schon im Vorfeld der Messe kritisierte die Salzburger FPÖ diese Messe heftig. Dort werde der Islamismus vorangetrieben und Propaganda des türkischen Staates verbreitet. Die freiheitliche Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek fordert eine Absage der Messe. In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, wie fragwürdig die Veranstaltung aus demokratischer Sicht sei.
Alexander Kribus, Geschäftsführer der Messe Salzburg, verteidigt die Veranstalter. Im Vorjahr habe es sich um „ein friedliches Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen“ gehandelt.
Dieser Sichtweise widerspricht die Salzburger FPÖ seit Jahren. In Zeiten islamistischer Radikalisierung in weiten Teilen Europas sei eine Messe wie diese in Österreich nicht akzeptabel, so Landesparteichefin Svazek.
