
Von allen politischen Akteuren, deren Verwicklung in den Jeffrey-Epstein-Ring durch die 3 Millionen neuen Dokumente des US-Justizministeriums ans Licht kommt, ist Lord Peter Mandelson bisher einer der am stärksten Betroffenen, gleich nach dem ehemaligen Prinz Andrew.
Eine nach der anderen brechen alle Lügen, die Mandelson über seine tiefen und langjährigen Verbindungen zu Epstein verbreitet hat, in sich zusammen.
Nun zu den letzten beschämenden und ärgerlichen Enthüllungen, darunter Geldtransfers und ein Foto eines Mitglieds des House of Lords in Unterwäsche.
Infolgedessen war Mandelson gezwungen, seine Mitgliedschaft in der Labour Party aufzugeben, um der Partei durch seine Verbindungen zu Epstein „keine weitere Peinlichkeit“ zu bereiten.

Die BBC berichtete:
„Der ehemalige Kabinettsminister, der letztes Jahr wegen seiner früheren Verbindungen zu Epstein als US-Botschafter entlassen wurde, tauchte am Freitag in der neuesten Veröffentlichung von Akten des US-Justizministeriums auf.“
Aus den Unterlagen geht hervor, dass Epstein in den Jahren 2003 und 2004 in drei separaten Transaktionen jeweils 25.000 US-Dollar an Lord Mandelson insgesamt 75.000 US-Dollar (55.000 Pfund) gezahlt hat.
In seinem Brief an den Generalsekretär der Labour-Partei am Sonntag schrieb Lord Mandelson: „Ich wurde an diesem Wochenende erneut mit der verständlichen Aufregung um Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht und bedauere dies zutiefst.“
Jeffrey Epstein made $75,000 of payments to accounts connected to Lord Mandelson, bank statements released by the US Department of Justice suggest
— Victoria Derbyshire (@vicderbyshire) February 1, 2026
Lord Mandelson said he had no record or recollection of receiving the £ & didn’t know whether the documents were authentic
👇 pic.twitter.com/pqzL9Eg7NY
'No one except Elon Musk has any excuse to not remember getting $75,000!'
— GB News (@GBNEWS) February 2, 2026
Former MEP Annunziata Rees-Mogg (@zatzi) reacts to new evidence around Peter Mandelson's relationship with child sex offender Jeffrey Epstein. pic.twitter.com/cX2euwXyjM
Als ob das alles noch nicht genug wäre, soll Lord Mandelson Berichten zufolge vor den Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses geladen werden, um zu seiner Beziehung zu Jeffrey Epstein auszusagen.
Der Telegram-Kanal berichtete:
„Quellen aus dem Umfeld des Aufsichtsausschusses des US-Repräsentantenhauses, der die Freigabe von Millionen von Regierungsakten über den pädophilen Finanzier vorangetrieben hat, sagten, er sei bereit, dem Abgeordneten eine Aufforderung zur Aussage in Washington zuzustellen.“
Man geht davon aus, dass Lord Mandelson, der im September aufgrund von Enthüllungen über seine Beziehung zu Epstein als britischer Botschafter in Washington entlassen wurde, über entscheidende Informationen zu Mittätern und Helfern bei Epsteins Verbrechen verfügen könnte.“