45.000 Berliner Haushalte ohne Strom: Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag

Seit nunmehr 14 Jahren terrorisiert die linksextreme „Vulkangruppe“ die Berliner – nach dem neuesten Brandanschlag auf eine Hochspannungsleitung waren zehntausende Bewohner der Bundeshauptstadt ohne Strom (Symbolbild).
Foto: KI-Generiert

Ein Brandanschlag auf eine Stromtrasse im Südwesten Berlins hat am gestrigen Samstag zehntausende Haushalte lahmgelegt. Jetzt bekannte sich die linksextreme „Vulkangruppe“ zu der Tat. Das Bekennerschreiben liegt den Behörden vor und wird derzeit auf Echtheit geprüft. Sicherheitskreise halten den Inhalt für glaubwürdig – die Linksextremen sind seit Jahren für Sabotageakte gegen Infrastruktur bekannt, auch der neueste Anschlag folgte einem typischen Muster.

Versorgungleitung schwer beschädigt

Der Angriff hatte sich ereignet, als ein unter einer Hochspannungsleitung abgestellter Container in Brand gesetzt wurde. Die Flammen beschädigten die darüber verlaufende Versorgungsleitung schwer, wodurch rund 45.000 Haushalte ohne Strom blieben. In mehreren Bezirken fielen zudem Heizungen aus, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen mussten auf Notstrom umstellen.

Lange Liste an Attentaten: 14 Jahre linksextremer Terror

Die „Vulkangruppe“ wird im Verfassungsschutzbericht als linksextremistische Organisation geführt. Sie propagiert eine radikal antikapitalistische Ideologie und ruft zu Angriffen auf „Symbole wirtschaftlicher Macht“ auf. Seit 2011 soll sie für zahlreiche Sabotageakte in Berlin verantwortlich sein – darunter Angriffe auf Bahnlinien, Funkmasten und Energieanlagen. 2024 legte sie mit einem Anschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide die Produktion für mehrere Tage lahm.

Linksextreme wollen Wirtschaft und Staat sabotieren

Laut Sicherheitsbehörden verfolgt die Gruppierung das Ziel, durch gezielte Störungen „den Wirtschaftsablauf zu sabotieren und staatliche Autorität zu schwächen“. Die Ermittler prüfen, ob der aktuelle Vorfall Teil einer neuen Serie koordinierter Anschläge auf technische Infrastruktur sein könnte.

Wiederherstellung der Trasse dauert an

Derweil arbeiten Einsatzkräfte unter Hochdruck an der Wiederherstellung der beschädigten Trasse. Bislang konnten 7.000 Haushalte wieder versorgt werden. Wegen anhaltender Kälte und schwieriger Bedingungen wird mit einer vollständigen Reparatur erst im Laufe der Woche gerechnet.

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