“Allahu Akbar”: Moslem sticht mit Gabel auf Lufthansa-Passagiere ein

Symbolbild Wikimedia Commons, N509FZ, CC-BY-SA-4.0

Wegen eines “renitenten Passagiers” hat ein Flugzeug der Lufthansa außerplanmäßig in Boston landen müssen. Das bestätigte eine Sprecherin der deutschen Fluggesellschaft. Die Boeing 747-830 startete am Samstag in Chicago und sollte ursprünglich nach Frankfurt fliegen. Nach rund drei Stunden musste der Flieger aber über der Insel Sankt Pierre und Miquelon nordöstlich der USA kehrtmachen. Erst jetzt kommt heraus, dass der Vorfall dramatischer war als bisher bekannt.

Demnach soll sich der Passagier auffällig verhalten und um sich geschlagen haben. Ein Flugbegleiter sei von ihm am Ohr getroffen worden, als er versuchte, den Mann zu bändigen. Schließlich soll der “unruly passenger”, wie solche Personen in der Luftfahrt genannt werden, mit einer Gabel herumgefuchtelt und dabei zwei Passagiere verletzt haben, wie der “Spiegel” unter Berufung auf Insider berichtet. Zudem habe er in mehr als 10.000 Metern Höhe “Allahu Akbar” und das Wort “Hijack” (Entführung) gerufen.

Die Staatsanwaltschaft in Massachusetts bestätigt den Vorfall weitgehend. Demnach soll ein 28 Jahre alter Inder mit einer Metallgabel auf zwei 17-Jährige eingestochen haben. Einen verletzte er in der Schulterregion, dem anderen stach er in den Hinterkopf. Er habe zudem eine andere Reisende und eine Flugbegleiterin geschlagen.

Nach dem Vorfall waren die Passagiere und die Besatzung an Bord offensichtlich geschockt. Für die restlichen 362 Flugreisenden ging es erst einmal nicht weiter. Nach Angaben der Airline wurden Hotelübernachtungen organisiert. Die Lufthansa-Fluggäste mussten auf andere Maschinen umgebucht werden. Die Airline bot auch psychologische Hilfe an.

n-tv