Sonntagsfrage: Union fällt immer weiter hinter AfD zurück

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, ginge laut Umfrage von INSA die AfD als klare Nummer Eins aus der Wahl. Mit 26 Prozentpunkten behauptet die AfD inre Spitzenposition und baut den Vorsprung auf die Union, die weiter an Boden verliert aus.

Quelle: wahlrecht.de

Merz´ Versuch, die AfD zu halbieren, ist grandios gescheitert

Der Friederich, der Friederich, das war ein arger Wüterich… – so heißt es in einem Gedicht von Heinrich Hoffmann. So ähnlich klang auch der Merz, als er vollmundig ankündigte, er wolle die AfD halbieren. Gelungen ist ihm das nicht. Mehr noch: er ist grandios an seinem eigenen Unterfangen gescheitert. Denn in den Umfragen baut die AfD ihren Vorsprung an der Spitze der Umfragen auf die Union immer weiter aus. Das liegt an zwei Faktoren. Zum einen bleibt die AfD in ihren Werten stabil auf Rekordhöhe und zum anderen verliert die Union immer weiter an Boden. Letzteres geht in erster Linie zu Lasten der Merzschen CDU. Die Söder-CSU bleibt – auf niedrigem Niveau – relativ stabil und trägt ihre etwa sechs Prozent zum Ergebnis der Union bei.

Einzelbetrachtung der Union noch fataler für die CDU

Bei einer Rangliste der einzelnen Parteien (und nicht der Fraktionen) zeigt sich, dass die Situation für Merz und seine CDU noch viel schlechter ist. Denn in einer solchen Rangliste kommt die CDU auf nur noch traurige 18 Prozentpunkte und liegt damit sage und schreibe acht Prozentpunkte hinter der AfD. Da ist es ihm vermutlich wenig Trost, dass die CDU trotz ihres ständigen Rückgangs noch immer vor der weiterhin schwächelnden SPD rangiert. Die einstmals große und stolze deutsche Sozialdemokratie ist nur noch ein Zerrbild der Vergangenheit. Traurige 14,5 Prozentpunkte stehen in der aktuellen Umfrage zu Buche.

Lange Gesichter dürfte die aktuelle Umfrage auch den Öko-Sozialisten beschert haben. Die stagnieren knapp über der Zehn-Prozentpunkte-Marke und mussten jetzt sogar die mehrfach umbenannte SED an sich vorbei ziehen lassen. Das Parteienspektrum wird von den Wagenknechten und den Liberallalas ergänzt, die beide aber unterhalb der parlamentarischen Fünf-Prozent-Marke bleiben.

Das Umfrageergebnis im Überblick:
AfD 26 Prozentpunkte
Union 24,5 Prozentpunkte
SPD 14,5 Prozentpunkte
SED 11,5 Prozentpunkte
GRN 11 Prozentpunkte
BSW 4 Prozentpunkte
FDP 3,5 Prozentpunkte

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