„Friedensprojekt“ EU befürwortet nun militärische Angriffe auf Ziele in Russland: Außenbeauftragte Kallas wird immer mehr zu Sicherheitsrisiko für die EU

Die Europäische Union entwickelt sich immer mehr zu einer Kriegsunion. Nicht nur, dass sie sich in Sachen Beendigung des Ukrainekriegs destruktiv verhält und sich als Sprachrohr des ukrainischen Machthabers Wolodimir Selenski betrachtet, vielmehr stachelt das vermeintliche Friedensprojekt Kiew zu Angriffen auf Russland an. Zur Erinnerung: Auf dem Schlachtfeld ist Russland auf dem Vormarsch, während die Lage der Ukraine immer prekärer wird.

Vor diesem Hintergrund sprach sich die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, die weniger als Diplomatin, sondern vielmehr als Russlandhasserin in Erscheinung trat, dafür aus, dass die Ukraine mit westlichen Waffen Ziele in Russland angreifen kann. Der Tageszeitung „Die Welt“ sagte Kallas, militärische Ziele auf russischem Gebiet, selbst wenn sie sich hunderte Kilometer hinter der Front befinden, seien legitime Ziele.

Selbst der frühere US-Präsident Joseph „Joe“ Biden, der sonst ein bedingungsloser Unterstützer Kiews war, erlaubte der Ukraine nicht, mit US-Waffen Ziele in Russland anzugreifen. Und das aus gutem Grund: Wenn westliche Waffen Ziele in Russland treffen, bedeutete das eine gefährliche Eskalation des Ukrainekrieges. Wenn sich nun Kallas dafür ausspricht, dass die Ukraine Ziele in Russland angreift, dann nimmt sie damit auch billigend in Kauf, dass die EU zum Ziel möglicher russischer Gegenangriffe wird.

Scharfe Kritik an den Aussagen von Kallas übt Harald Vilimsky. Der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament kritisierte, dass gerade jetzt, wo sich insbesondere US-Präsident Donald Trump darum bemüht, beide Seiten endlich an den Verhandlungstisch zu bringen, die EU immer weiter Öl ins Feuer gieße: „Bisher ging es um Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützung – nun werden diese Waffen sogar aktiv zum Einsatz gegen Russland empfohlen. Dieser Schritt ist nicht nur unverantwortlich, sondern außerdem brandgefährlich und in höchstem Maße abzulehnen.“

Klar ist für Vilimsky: „Kaja Kallas handelt unverantwortlich, leichtfertig und gefährlich. Sie ist rücktrittsreif. Diese Frau hätte diesen Posten niemals erhalten dürfen und müsste ihn am besten sofort niederlegen. Kallas stellt nicht nur ein massives Sicherheitsrisiko für die Europäische Union dar, sondern auch für alle direkt oder indirekt in diesem Konflikt Betroffenen.“

„Friedensprojekt“ EU befürwortet nun militärische Angriffe auf Ziele in Russland – Zur Zeit