Die Islamwoche an der Universität Kiel sorgt weiterhin für Kritik. Auf Antrag der FDP ist die Veranstaltung der Islamischen Hochschulgruppe nun Thema im Bildungsausschuss des Landtags.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) müsse die “schwerwiegenden Vorwürfe” prüfen, fordert Christopher Vogt, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Am 10. Juli soll die Veranstaltung Thema im Bildungsauschuss sein. Konkret geht es um den Auftritt eines Redners, der laut Verfassungsschutz dem Salafismus zuzuordnen ist. Zudem heißt es in einem Artikel der Kieler Nachrichten, dass es hochschulintern Beschwerden über eine geschlechtergetrennte Sitzordnung gegeben habe. Außerdem haben Frauen und Männer getrennte Eingänge nutzen sollen.
Die Islamische Hochschulgruppe weist in dem Bericht die Vorwürfe zurück. Es habe sich um freiwillige Angebote gehandelt.
Die Universität teilte mit, dass sie die Vorwürfe ernst nehme und intensiv prüfe. An der Hochschule sei kein Platz für jegliche Formen von Diskriminierung und Gewalt. Die CAU hatte der Hochschulgruppe Räume für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Die Themen der Veranstaltung seien zu dem Zeitpunkt nicht auffällig gewesen, so die Uni.
Islamwoche an der Uni Kiel: Warum das nun Thema im Landtag ist | ndr.de
