Dank Kriegstönen von Kanzler Merz betrachten die Russen Deutschland als feindlichstes Land

Mit dem Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz im Mai hat sich der Tonfall Deutschlands gegenüber Russland noch weiter verschärft. Der CDU-Vorsitzende gilt als bedingungsloser Unterstützer des Kiewer Regimes und wirft Moskau wegen Vergeltungsschläge für ukrainische Angriffe auf russischem Territorium „schwerste Kriegsverbrechen“ vor. Dass die Ukraine nicht nur Flugplätze angriff, sondern auch Brücken sprengte, wobei mehrere Zivilisten ums Leben kam, verschweigt Merz lieber. Und dass der Bundeskanzler die Reichweitenbeschränkungen für an die Ukraine gelieferte deutsche Raketen aufhob, sorgt im Kreml ebenfalls für großen Unmut.

Doch nicht nur die russische politische Elite ist wegen den bellizistischen Tönen aus Berlin nicht gut zu sprechen, sondern auch Iwan Normalverbraucher. Laut einer aktuellen Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Lewada betrachten die Russen mittlerweile Deutschland als das feindlichste Land. Bisher hatte diese Position die Vereinigten Staaten inne.

Konkret gaben in der Umfrage 55 Prozent der Befragten an, dass die Bundesrepublik der Russland gegenüber feindlichste Staat sei. Gegenüber Mai 2020 bedeutet dieser Wert einen Anstieg von 40 Prozent. Von den Vereinigten Staaten, die zwei Jahrzehnte die Spitzenposition innehatten, glauben nur mehr 40 Prozent der Russen, das feindlichste Land zu sein. Vor einem Jahr waren es noch 76 Prozent gewesen. In der Außenwahrnehmung profitieren die Vereinigten Staaten offenkundig vom Trump-Faktor. Bekanntlich bemüht sich der US-Präsident um eine Lösung des Ukrainekonflikts und eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu Moskau.

Dank Kriegstönen von Kanzler Merz betrachten die Russen Deutschland als feindlichstes Land – Zur Zeit