Die brutale Attacke auf einen 14-jährigen Schüler hat in Frankfurt (Oder) eine Welle des Entsetzens ausgelöst. Am Dienstagabend versammelten sich mehrere Hundert Menschen zu einer Kundgebung der AfD, um gegen Jugendgewalt und die aus ihrer Sicht unzureichenden Konsequenzen der bisherigen Politik zu protestieren.
Nach Schätzungen eines vor Ort anwesenden Fotografen nahmen rund 500 Menschen an der Veranstaltung teil. Eine zuvor angemeldete Gegendemonstration fand nach Polizeiangaben nicht statt.
Tritte gegen den Kopf – selbst am Boden war das Opfer nicht sicher
Der Anlass für den Protest ist eine Gewalttat, die weit über die Stadtgrenzen hinaus für Entsetzen gesorgt hat. Am vergangenen Mittwoch griffen etwa zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren einen 14-jährigen Schüler vor einer Oberschule an. Sie schlugen und traten auf ihn ein – auch gegen den Kopf und selbst dann, als er bereits am Boden lag.
Die Angreifer filmten die Tat und verbreiteten das Video anschließend im Internet. Die Aufnahmen lösten bundesweit Entsetzen und Fassungslosigkeit aus. Dass die Gewalt nicht nur ausgeübt, sondern auch gefilmt und öffentlich verbreitet wurde, verschärfte die Empörung. Die Polizei ermittelt gegen zehn Tatverdächtige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Raubes.
Und wieder: Täter sind Migranten
Nach Angaben der Polizei haben die Tatverdächtigen die deutsche, polnische, russische und syrische Nationalität. Die Ermittlungen laufen.
Für viele Bürger ist entscheidend, dass die Debatte nicht bei Betroffenheitsbekundungen stehen bleibt. Sie erwarten, dass die Hintergründe konsequent aufgeklärt, Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und weitere Übergriffe verhindert werden. Gerade an Schulen muss die Sicherheit der Schüler Vorrang haben.
AfD fordert härtere Konsequenzen für jugendliche Gewalttäter
Die AfD nutzte die Kundgebung, um ihre Forderungen nach einer strengeren Strafverfolgung zu bekräftigen. Dazu gehören eine Absenkung der Strafmündigkeit auf zehn Jahre und die Abschiebung ausländischer Gewaltstraftäter.
Dabei stehen unterschiedliche Ansätze im Raum: härtere Sanktionen, eine frühzeitige Intervention bei auffälligen Jugendlichen, eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln und ein besserer Schutz potenzieller Opfer. Entscheidend wird sein, ob aus der öffentlichen Empörung konkrete Maßnahmen entstehen, die weitere Taten verhindern.
Auch aus Potsdam wurden zuletzt mehrere Angriffe durch Jugendgruppen bekannt, die Entsetzen auslösten. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) sprach in diesem Zusammenhang von mutmaßlich migrantisch geprägten Jugendgruppen.
Die französische Dozentin Bettina Zourli (links) steht wegen ihrer Äußerungen zu einer Vergewaltigungsdrohung während der Pariser Ausschreitungen in der Kritik.(Bild: Screenshot X / Brut)
Die Äußerung der französischen Soziologin und Dozentin Bettina Zourli sorgt in Frankreich für Empörung. Bei einer Diskussion über die jüngsten Ausschreitungen in Paris bezeichnete sie die Vergewaltigungsdrohung gegen eine Mutter mit Säugling als „Kollateralschaden“. Politiker mehrerer Parteien werfen ihr nun vor, sexuelle Gewalt zu verharmlosen.
Auslöser der Kontroverse ist ein Video, das das französische Nachrichtenportal Brut am 18. Oktober veröffentlicht hat. Darin schildert eine Frau, wie sie während der Krawalle am Vortag bedroht worden sei. Mehrere Männer hätten versucht, in die Wohnung einzudringen, in der sie sich mit ihrem Baby aufgehalten habe. Weil sie die Plünderung eines Geschäfts verhindern wollte, hätten die Männer sie als „dreckige Bürgerliche“ beschimpft und mit Vergewaltigung gedroht. Zourli reagierte auf die Schilderung mit den Worten: „Das ist ein Kollateralschaden.“ Die betroffene Frau antwortete darauf sarkastisch: „Ah! Großartig!“ Als die Frau der Dozentin vorwarf, solche Drohungen zu entschuldigen, bestritt diese den Vorwurf.
A French woman says that the rioters and looters broke into her building and threatened her with rape while she was holding her child in her arms.
“That’s collateral damage” responds the feminist activist Bettina Zourli who holds a Master’s in gender studies and focuses her work…
Zourli, die an der Universität Rennes 2 Soziologie unterrichtet, hatte sich in der Diskussion grundsätzlich für radikalere Protestformen ausgesprochen. Ihrer Meinung nach sind gewaltfreie Aktionen allein nicht ausreichend, um politische Veränderungen herbeizuführen. Als Beispiel führte sie den Kampf gegen die Apartheid in Südafrika an und erinnerte dabei an Nelson Mandela. In diesem Zusammenhang hielt sie auch die Verwüstung einer Niederlassung der französischen Großbank BNP Paribas für vertretbar. In einer weiteren Aufnahme zog sie Parallelen zum Arabischen Frühling. Damals seien ebenfalls Geschäfte geplündert und Fensterscheiben eingeschlagen worden.
Dass bei solchen Ausschreitungen auch kleinere Betriebe zu Schaden kommen können, stellte Zourli nicht infrage. Sie wies jedoch auf bestehende Versicherungen hin und stufte die Verluste als Begleiterscheinung revolutionärer Umbrüche ein. Ob Geschäftsinhaber tatsächlich entschädigt werden, ist allerdings keineswegs sicher. Laut dem französischen Versicherungsverband France Assureurs richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Vertrag, wie Exxpress berichtet. Eine gesonderte Absicherung ist für Einnahmeausfälle infolge einer vorübergehenden Betriebsschließung erforderlich.
Scharfe Kritik aus der Politik
Insbesondere wegen Zourlis öffentlichem Engagement gegen sexuelle Übergriffe lösten die Aufnahmen heftige Reaktionen aus. Die Partei von Präsident Emmanuel Macron kritisierte den Widerspruch zwischen ihrem Einsatz für Betroffene sexualisierter Gewalt und ihrer Reaktion auf die Schilderungen der Mutter. Auch Vertreter der politischen Rechten meldeten sich zu Wort und übten scharfe Kritik. Der Europaabgeordnete Pierre-Romain Thionnet vom Rassemblement National etwa verwies auf Zourlis Tätigkeit an der Universität Rennes 2, während der UDR-Abgeordnete Alexandre Allegret-Pilot sogar eine Haftstrafe für die Dozentin verlangte. Sie gehöre ins Gefängnis, so seine Forderung.
La femme qui affirme les yeux dans les yeux à une mère de famille que les menaces de pillage et de viol qu’elle a subies sont un « dégât collatéral » de la révolution nécessaire s’appelle Bettina Zourli,❗️professeur à Rennes 2❗️, militante anti « instinct maternel ». pic.twitter.com/qfiGh2F64x
Zourli beschäftigt sich beruflich und publizistisch mit gesellschaftlichen Geschlechterbildern, sexueller Gewalt und der Entscheidung von Frauen, keine Kinder zu bekommen. In ihrem Profil auf der Plattform Threads bezeichnet sie sich als „Feministin, kinderlos und antifa“.
Zu ihren öffentlichen Auftritten gehört ein Vortrag mit dem Titel „Warum ich meinen Angreifer zu meiner Hochzeit eingeladen habe“. Darin behandelt sie unter anderem die Schwierigkeiten, mit denen Opfer sexueller Übergriffe beim Sprechen über ihre Erfahrungen konfrontiert sind. Die Veranstaltung verbindet persönliche Schilderungen mit Elementen einer Theateraufführung. Auch in einem Anfang September auf der Plattform Mediapart veröffentlichten Beitrag setzte sie sich mit sexualisierter Gewalt auseinander. Darin sprach sie sich dafür aus, Täter stärker zur Übernahme von Verantwortung und zur Wiedergutmachung zu bewegen, statt ausschließlich auf strafrechtliche Sanktionen zu setzen.
Bereits 2025 Streit mit einem Vergewaltigungsopfer
Bereits im November des vergangenen Jahres war Zourli wegen ihres Umgangs mit einer von sexueller Gewalt Betroffenen in die Kritik geraten. Damals hatte sie sich öffentlich zu einem Fernsehinterview von Claire Géronimi geäußert, die zu diesem Zeitpunkt stellvertretende Vorsitzende der UDR war. Géronimi hatte zuvor über ihre eigene Vergewaltigung gesprochen. Wie das französische Nachrichtenportal Boulevard Voltaire berichtete, kommentierte Zourli den Fernsehauftritt in einem Instagram-Video, das sie mit den Worten „Ich habe viel gelacht“ einleitete. Ihre Kritik richtete sich inhaltlich gegen eine aus ihrer Sicht politische Vereinnahmung des Feminismus durch rechte Parteien. Sexuelle Übergriffe dürften nicht je nach Herkunft des Täters unterschiedlich bewertet werden. Gleichzeitig lehnte sie es ab, entsprechende Fälle zur Begründung migrationskritischer Positionen heranzuziehen.
Nach Empörung: Zourli rudert auf Instagram zurück
Nach der jüngsten Kontroverse veröffentlichte Zourli eine Stellungnahme auf Instagram. Darin beklagte sie, seit der Verbreitung des Videos Hunderte beleidigende und bedrohliche Privatnachrichten erhalten zu haben. Ihr würde unterstellt, sie habe eine Vergewaltigungsdrohung als unvermeidliche Begleiterscheinung der Proteste verharmlost.
Diese Darstellung wies sie zurück. Sie verurteile Männer, die Frauen mit Vergewaltigung bedrohten, ausdrücklich und lehne sämtliche Drohungen und Formen sexualisierter Gewalt ab, die während der Ausschreitungen vorgekommen sein könnten. Das Nachrichtenportal Brut habe wesentliche Teile der Diskussion nicht veröffentlicht, kritisiert sie. Ihrer Darstellung zufolge habe sich der umstrittene Ausschnitt auf eine grundsätzlich andere Frage bezogen: nämlich darauf, ob die Gewalt während der Proteste den Blick auf deren ursprünglichen Anlass verdrängen dürfe.
Zourli erklärte außerdem, dass sie die Protestbewegung und unterschiedliche Aktionsformen unterstütze, jedoch nicht für die Vergewaltigungsdrohungen einzelner Männer verantwortlich sei. Für deren sexistisches Verhalten müsse sie sich nicht entschuldigen. Zugleich kritisierte sie jene Frauen, die sich nun über ihre Äußerung empörten, und fragte, wo diese während des übrigen Jahres seien, wenn es darum gehe, sexualisierte und sexistische Gewalt anzuprangern.
Inzwischen hat sich auch die Universität Rennes 2, an der Zourli als Dozentin tätig ist, von ihren Äußerungen distanziert. Wie Remix News berichtet, erklärte die Hochschule, dass sie jede Form von Gewalt entschieden ablehne. Zourlis Aussagen spiegelten keineswegs die Haltung der Universität wider und stünden im vollständigen Widerspruch zu deren Werten.
In Berlin nehmen Linkspartei, SPD und die Grünen Sondierungsgespräche auf. Neben der Enteignung von Immobilienkonzernen soll auch das Wahlrecht für Ausländer zentraler Bestandteil für eine Zusammenarbeit sein. Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler rechnet im Demokratie-Update mit den sozialistischen Fantasien der Berliner Parteien ab.
Ein Verdächtiger, der von den Behörden als „linksextrem“ eingestuft wird, wurde wegen der Brandstiftung am historischen Rathaus von Limoges aus dem 19. Jahrhundert festgenommen.
Laut Fox News ist der Verdächtige der Polizei „bekannt und hat Verbindungen zur extremen Linken“, und die Behörden haben bestätigt, dass „ultralinke“ Gruppen an den Gewalttaten beteiligt sind.
Auch Ausländer beteiligen sich an der Gewalt; Außerirdische verbünden sich mit Marxisten, um die Straßen zu übernehmen.
Laut dem Netzwerk wurden 3.000 Unternehmen von Plünderungen betroffen, und die Versicherungsansprüche werden voraussichtlich über 1 Milliarde Dollar betragen, was einen neuen Rekord in Frankreich darstellen würde.
Der Verdächtige steht angeblich auf Frankreichs „S“-Liste, die zur Kennzeichnung sowohl islamischer als auch inländischer Extremisten verwendet wird.
Sogar die linksextremen Staatsmedien, wie die BBC, die die Unruhen, bei denen das historische Gebäude zerstört wurde, zuvor als „größtenteils friedlich“ bezeichnet hatten, räumen nun ein, dass der Verdächtige „mit einer linksextremen Bewegung in Verbindung steht“.
Ein Verdächtiger mit Verbindungen zu einer linksextremen Bewegung wurde in Frankreich festgenommen, nachdem am Wochenende ein Feuer, das bei Massenunruhen ausgebrochen war, das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert vollständig zerstört hatte, wie französische Medien berichten.
Der Glockenturm und Teile des Dachs des reich verzierten Rathauses in der zentralirischen Stadt Limoges gerieten am Samstag in Brand und stürzten ein.
Der 34-jährige Verdächtige ist der Polizei wegen Gewalttaten gegen Amtsträger bekannt und steht auf der „S“-Liste, einer französischen nationalen Sicherheitsbeobachtungsliste, wie FranceInfo und BFMTV berichteten.
In Marseille wird derweil am Dienstagabend eine Ausgangssperre für junge Leute eingeführt.
Das Medium merkte außerdem an, dass der französische Innenminister Laurent Nuñez eingeräumt habe, dass die Polizei im ganzen Land inmitten des Chaos „die Kontrolle verloren“ habe.
Wie The Gateway Pundit berichtete, bezeichnete die BBC die Unruhen am Montag dennoch als „größtenteils friedlich“, während sie Bilder von Brandstiftungen und Zerstörungen in ganz Frankreich zeigte.
Am 17. Oktober 2026 (Samstag) gegen 19:15 Uhr kam es am Bahnsteig 3 des Hauptbahnhofs Koblenz zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Infolge verbaler Streitigkeiten schlug ein 18-jähriger syrischer Staatsbürger einem 31-jährigen Afghanen mit einem hölzernen Gegenstand (Stuhlbein) auf Kopf und Rücken. Der Afghane, er erlitt eine blutende Kopfwunde und verlor kurzzeitig das Bewusstsein, wurde zwecks ärztlicher Untersuchung und Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Zudem soll sich eine bislang unbekannte Person kurzzeitig im Gleisbereich aufgehalten haben, welche zuvor offensichtlich den Streit schlichten wollte.
Diese sowie weitere Personen, die das Geschehen beobachtet haben und Angaben zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei Trier unter der Rufnummer 0651 43678-0 zu melden.
Das Unwort des Jahres 2026 für Deutschlands Politiker- und Journalistenkaste sei auf jeden Fall „gesichert rechtsextrem“. Das sagt Oskar Lafontaine, ehemaliger SPD-Finanzminister und später BSW-Mitglied, in einem Facebook-Beitrag.
Peinlicher Auftritt des Kriegsministers Pistorius
Der Begriff, unter dem jeder etwas anderes versteht, habe für eine beispiellose Verwirrung in der deutschen Politik gesorgt und letztendlich dazu geführt, dass Deutschlands Kriegsminister Boris Pistorius mit Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion „spontan“ durch das Brandenburger Tor marschierte und auf eine Kiste kletterte, um eine Rede zu halten, die an die berühmte Rede von Otto Wels im deutschen Reichstag nach der Machtergreifung Hitlers erinnern sollte.
So richtig gelungen wäre das nicht, sagte Lafontaine. Es wäre nach dem Urteil vieler Kommentatoren eher peinlich gewesen, und als er anschließend die Nationalhymne anstimmte, um das Lied der Deutschen nicht der AfD zu überlassen, habe man gemerkt, dass er auch nicht gut singen kann.
„Welch ein Skandal!“
Was war passiert? Im Landtag von Magdeburg war der 35-jährige AfD-Abgeordnete Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten gewählt worden. In einer geheimen Wahl stimmten AfD, BSW und wahrscheinlich fünf Abgeordnete der CDU für den Immobilienkaufmann.
„Welch ein Skandal!“, jammerten die deutschen Leitmedien und wiesen darauf hin, dass der Verfassungsschutz die AfD Sachsen-Anhalts als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft habe.
Keine Expertise in Extremismusforschung
Und hier beginne das Problem. Wer ist dieser in anderen Staaten nicht vorhandene ominöse Verfassungsschutz, der über die Einordnung und damit über das Wohl und Wehe deutscher Parteien bestimmen soll? Er ist eine Abteilung des Innenministeriums und untersteht dem jeweiligen Innenminister. Dieser hat das letzte Wort, wenn seine Abteilung darüber befindet, ob eine Partei rechtsextrem ist oder nicht. Eine besondere Expertise in der Extremismusforschung haben weder die Innenminister noch der Verfassungsschutz.
Sie urteilen notwendigerweise parteiisch.
Rohrkrepierer im deutschen Parteiensystem
Viel gravierender sei aber, bemerkte Lafontaine, dass die jeweiligen Minister und ihre Abteilungen offenkundig gar nicht wüssten, was rechtsextrem ist. Sie könnten daher gar nicht feststellen, ob eine Partei „gesichert rechtsextrem“ sei. Das Urteil „gesichert rechtsextrem“ wäre so zum Rohrkrepierer im deutschen Parteiensystem geworden.
„Tor zur Hölle“
Bis heute warte er, Lafontaine, auf eine ihn überzeugende Begründung, warum man mit Parteien, die einen Völkermord mit Waffenlieferungen unterstützen, ohne Probleme eine Koalition bilden kann, während eine gemeinsame Abstimmung bei einem Sachantrag oder ein abgestimmtes Vorgehen bei der Besetzung des Parlamentspräsidiums und der Besetzung der Landtagsausschüsse mit der AfD das „Tor zur Hölle“ sei.
Staatsgewalt geht vom Volke aus
Wer die sich vertiefende Spaltung in der deutschen Gesellschaft überwinden will, müsse die haltlose Gleichsetzung der heutigen Entwicklung mit dem Ende der Weimarer Republik und dem aufkommenden Nationalsozialismus beenden. Auch wenn es am rechten Rand der AfD zweifellos Extremisten und finstere Figuren gäbe, „sollten wir zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückkehren“, ist der Ex-SPD-Politiker überzeugt. Wörtlich meinte er:
Und besonders nach der Wahl in Sachsen-Anhalt sollten wir uns an Art. 20 Abs. 2 des Grundgesetzes erinnern, in dem steht: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“.
Dieser Artikel von Oskar Lafontaine erschien zuerst bei den NachDenkSeiten und in der Weltwoche Nr. 42 vom 15. Oktober 2026.
Im Zuge eines Sprachkurses soll es zwischen zwei männlichen Kursteilnehmern zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Im Zuge des Streits sollen beide Männer Messer gezogen und damit ihre gegenseitigen Drohungen untermauert haben. Laut Angaben des Lehrpersonals soll einer der beiden, ein 17-Jähriger, nach der Auseinandersetzung für kurze Zeit das Gebäude verlassen haben und danach wieder zurückgekehrt sein. Die Beamten konnte die zwei Beteiligten, einen 17-Jährigen (StA.: Syrien) und einen 24-Jährigen (StA.: Portugal) sowie das Lehrpersonal antreffen. Im Zuge der weiteren Sachverhaltsklärung zeigte sich der 17-Jährige unkooperativ und wollte keine Fragen der Beamten beantworten. Der 24-Jährige händigte den Beamten das von ihm mitgeführte Stanleymesser freiwillig aus. Bei einer Personsdurchsuchung konnte bei dem 17-Jährigen kein gefährlicher Gegenstand vorgefunden werden. Durch anschließende Durchsuchung der Polizeidiensthundeeinheit konnte ein Klappmesser in einem Mistkübel vor dem Gebäude aufgefunden und sichergestellt werden. Der 17-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien nach seiner Einvernahme auf freiem Fuß angezeigt. Der 24-Jährige wurde ebenso angezeigt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Die Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen eines angezeigten Sexualdeliktes, welches sich am 7. Oktober 2026 zugetragen haben soll.
Eine Frau (42) hatte sich an jenem Mittwochabend im Bereich einer Bushaltestelle in der Paul-Jäkel-Straße aufgehalten und war mit einem Mann ins Gespräch gekommen. Beide begaben sich anschließend auf ein nahegelegenes, ehemaliges Betriebsgelände am Pleißebach. Dort soll der Täter die Frau entgegen ihres Einverständnisses am Brust- und Genitalbereich berührt sowie in der weiteren Folge ebenfalls nicht einvernehmlich teils entkleidet haben, um weitere sexuelle Handlungen an ihr vorzunehmen. Der 42-Jährigen sei es jedoch gelungen, sich der Situation zu entziehen und zurück zur Bushaltestelle zu laufen.
Dort, so die Geschädigte in ihrer Vernehmung, ist sie auf eine jüngere Frau getroffen, mit der sie sich hilfesuchend zu einem benachbarten Discounter begab und auf dem Weg dorthin auf einen älteren Herrn traf, der beide bis zum Eingangsbereich begleitete. Den dunkelgekleideten Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte alarmierten Polizisten am Abend des Geschehens als etwa 1,75 Meter groß, ca. 25 Jahre alt und dunkelhäutig. Er habe des Weiteren kurze, dunkle Haare. Während der eingeleiteten Tatortbereichsfahndung war kein Mann festzustellen, auf den die Personenbeschreibung zutraf.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen sucht die Chemnitzer Kriminalpolizei die beiden Passanten, auf welche die Frau unmittelbar nach der Tat getroffen war. Aber auch weitere Hinweisgeber, die zum Geschehen und/oder zum Täter sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0371 387-3448 zu melden.
Sebastian Kurz hat in einem Social-Media-Beitrag vor der Gefahr gewarnt, dass sich die Krawalle in Frankreich ausbreiten. Foto: MSC / Wikimedia CC BY 3.0 DE
Nach Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen in Frankreich warnte Ex-ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz vor Bürgerkriegsszenarien auch in Wien. Das nahmen ihm viele übel, die sich noch gut daran erinnerten, wie Kurz als Integrationsminister die Migration lobte.
Skandalöser Kurz-Sager
Unzensuriert berichtete im Jahr 2015 exklusiv über einen skandalösen Kurz-Sager beim Neujahrsbrunch der ÖVP in Gerasdorf, Niederösterreich. Zum Thema Integration verlautbarte der Integrationsminister damals:
Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.
Kurz gab sich im Fernsehen unwissend
Im April 2015 ersuchte der damalige FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz (heute Nationalratspräsident) Kurz im Parlament um Klarstellung seiner Aussage. Er erklärte das höhere Bildungsniveau mit dem vermehrten Zuzug von Studierenden aus dem EU-Raum. In einer TV-Konfrontation vom damaligen SPÖ-Chef Christian Kern auf diese Aussage angesprochen, gab sich Kurz allerdings unwissend.
Schonungslose Abrechnung
Diese Aussage und andere, etwa, dass der Islam zu Österreich gehöre, oder dass wir zu wenig Willkommenskultur hätten, fliegen dem früheren Bundeskanzler nun um die Ohren. In den Facebook-Kommentaren rechnen die Kritiker mit Kurz schonungslos ab, nachdem er auf Instagram meinte:
Hinter dem Mob steht ein unheimliches Bündnis aus Linksextremisten und dem politischen Islam. Beide sind Feinde der Aufklärung sowie unserer freien und offenen Gesellschaft.
Welle der Empörung
„Daran bist du nicht ganz unschuldig“, schrieb Josef M., „Er hat doch gesagt, die sind Goldstücke“, kommentierte Pamela G.. Wenig schmeichelhaft für Kurz geht es weiter: „Der Österreich-Kaputtmacher spricht“ (Mini K.), „Dank ihm wird es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis es in unseren Städten auch so zugeht“ (Rene H.), „Soll vor sich selber warnen“ (Renate P.), „Auf seinen Senf können wir verzichten, der soll sich endlich heraushalten, hat genug angerichtet“ (Hildegard S.).
Auf Facebook wundert sich auch der Klubobmann der FPÖ in Wien-Meidling, Walter Asperl, über die plötzliche Entdeckung von Kurz: