Messer, Drogen und Aggression: Zwei Marokkaner und ein Nigerianer in Bozen angezeigt

Bei Sicherheitskontrollen am vergangenen Wochenende sind in Bozen drei Personen angezeigt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurden die Einsätze vom Bozner Quästor Giuseppe Ferrari angeordnet.

Die Kontrollen konzentrierten sich sowohl auf die Altstadt als auch auf jene Bereiche, die am Wochenende besonders von jungen Menschen besucht werden. Der erste Einsatz erfolgte am Samstagabend bei der Loreto-Brücke. Dort kontrollierten die Einsatzkräfte einen 46-jährigen Nigerianer, der bereits polizeibekannt ist. Beim Anblick der Beamten versuchte der Mann, ein Klappmesser in seiner Tasche zu verstecken. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden außerdem zwei Tablets und ein Mobiltelefon sichergestellt, deren Herkunft der Mann nicht erklären konnte. Er wurde daraufhin auf die Quästur gebracht und wegen Tragens eines gefährlichen Gegenstands sowie Diebstahl angezeigt, berichtet die Polizei.

Ein zweiter Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Sonntag in einem Lokal in der Industriezone. Dort wurde eine Streife wegen eines aggressiven und aufdringlichen Gastes gerufen, der sich weigerte, das Lokal zu verlassen. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 32-jährigen Marokkaner, Asylwerber und ebenfalls polizeibekannt. Da der Mann keine Ausweisdokumente bei sich hatte, sollte er zur Identitätsfeststellung auf die Quästur gebracht werden. Dabei reagierte er aggressiv und versuchte, die Polizisten anzugreifen. Er wurde sofort überwältigt und anschließend wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

Der dritte Einsatz folgte am Sonntag. Ein Passant machte die Polizei auf eine Person aufmerksam, die sich verdächtig in der Nähe eines Autos aufhielt. Der Mann versuchte, ein Päckchen unter einem Fahrzeug zu verstecken. Die Beamten stellten das Paket sicher, das rund ein Gramm Haschisch enthielt. Bei der Durchsuchung wurde außerdem ein Klappmesser gefunden. Der 25-jährige Marokkaner, ebenfalls polizeibekannt, wurde wegen Tragens eines gefährlichen Gegenstands angezeigt und verwaltungsrechtlich wegen Drogenbesitzes gemeldet.

Messer, Drogen und Aggression: Drei Ausländer in Bozen angezeigt – UnserTirol24

Neuerlicher islamistischer Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt verhindert – Mann aus “Zentralasien” festgenommen

Wikimedia Commons, Olaf2CC-BY-SA-4.0

Ein 21-Jähriger, der im Verdacht steht, einen Anschlag geplant zu haben, ist in Magdeburg inzwischen in Haft. Die Polizei hatte den Mann am Freitag, den 12. Dezember, in Gewahrsam genommen. Laut Innenministerium könnte den Plänen eine islamistische Motivation zugrunde liegen. Durch die Festnahme sollte demnach ein möglicher Anschlag auf größere Menschenmengen verhindert werden. Zuerst hatte die “Volksstimme” berichtet.

Der Mann aus “Zentralasien” ist demnach im Juni 2024 mit Visum für einen Au-Pair-Aufenthalt nach Deutschland eingereist. Zuletzt habe er eine Ausbildung zum Pflegefachmann gemacht, durch die er eine Aufenthaltserlaubnis habe.

Nachdem der Mann am Freitag in Polizeigewahrsam genommen wurde, ist er laut Zieschang seit Montagabend in Vorbereitungshaft. Dadurch würden die Behörden nun einige Wochen Zeit haben, um zu ermitteln und um eine sogenannte Abschiebungsanordnung nach Paragraf 58a des Aufenthaltsgesetzes vorzubereiten. Das Innenministerium kann demnach einen Ausländer abschieben, wenn es konkrete Hinweise auf eine terroristische Gefahr gibt. Der Zweck ist einer Mitteilung zufolge die “Abwehr einer besonderen Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland”. Diese Abschiebung würde auch bedeuten, dass dem Mann eine erneute Einreise nach Deutschland dauerhaft verboten ist, erklärte Zieschang in der Landespressekonferenz. Parallel dazu werde “mit Hochdruck” ermittelt.

In der Landespressekonferenz erklärte der Referatsleiter für Erstaufnahmeunterbringung und Rückführung im Ministerium, Volker Harms, dass es dabei vor allem um die geplante Abschiebung geht. Diese solle “schnellstmöglich” durchgeführt werden. Herkunftsstaaten seien zwar völkerrechtlich verpflichtet, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen. Allerdings hätten mehrere Staaten darum gebeten, Abschiebungen von Gefährdern oder Straftätern nicht bekannt zu machen. Dieser Bitte wolle man nachkommen, “um die Abschiebung nicht durch mögliche Intervention des Zielstaats zu gefährden”.

Die Ermittler hatten den 21-Jährigen laut Zieschang im Fokus, weil er zuletzt Interesse für Waffen und Schießtrainings gezeigt hat. Ende November habe er bei einer Trainingseinrichtung angerufen, Anfang Dezember habe er ein Waffengeschäft in Magdeburg besucht, allerdings ohne etwas zu kaufen. Schon zuvor soll er Streit mit anderen Berufsschülern über Glaubensfragen gehabt und Anschläge glorifiziert haben. In den Tagen vor seiner Festnahme hätten sich die Erkenntnisse verdichtet, die für eine weitere Radikalisierung sprachen.

Die Anschlagspläne des Mannes hätten sich auf keinen konkreten Ort bezogen, erklärte die Direktorin des Landeskriminalamtes (LKA), Silke Specht. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung seien persönliche IT-Gegenstände sichergestellt worden, die mit Hilfe von Islamwissenschaftlern des LKA ausgewertet worden seien. Dabei habe man “verfahrensrelevante Inhalte” festgestellt. Inzwischen stimmten sich die Behörden auch mit dem Generalbundesanwalt ab, sagte Specht.

Offenbar Anschlag geplant: Behörden nennen neue Details zur Festnahme in Magdeburg | MDR.DE

Schulen in Baden-Württemberg: Immer mehr Kinder haben Migrationshintergrund

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Laut dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport gab es im Schuljahr 2024/2025 acht Schulen, an denen es keine Schüler ohne Migrationshintergrund gab. Dabei handelte es sich um eine öffentliche und sieben private berufliche Schulen. Grundlage der Erhebung ist die amtliche Schulstatistik. Ein Migrationshintergrund wird angenommen, wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft: nichtdeutsches Geburtsland, nichtdeutsche Verkehrssprache in der Familie bzw. im häuslichen Umfeld (auch bei Kindern, die grundsätzlich Deutsch sprechen können) oder keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Auch die Zahl anderer Schulen, an denen Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit bilden, ist umfangreich. Insgesamt sind es 746 öffentliche und 40 private allgemeinbildende Schulen, an denen mehr Schüler einen Migrationshintergrund haben als Schüler ohne Migrationshintergrund. Hinzu kommen 12 öffentliche und 60 private berufliche Schulen. Besonders betroffen sind Grundschulen, Werkrealschulen, Hauptschulen und Gemeinschaftsschulen. Auch an Gymnasien zeigt sich das Phänomen: Dort wurden acht öffentliche und vier private allgemeinbildende Gymnasien mit entsprechender Mehrheit gezählt.

Noch drastischer wird die Lage, wenn man sich einzelne Klassen anschaut. Laut Ministerium wurden im Schuljahr 2024/2025 2.068 öffentliche und 14 private Klassen gezählt, in denen ausschließlich Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet wurden. Besonders hoch ist die Zahl in Vorbereitungsklassen, deren Zweck ausdrücklich darin besteht, Sprachkenntnisse zu vermitteln.

Neben den reinen Migrantenklassen gibt es Tausende weitere Klassen, in denen Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit stellen. Den Daten zufolge sind im Schuljahr 2024/2025 in 9.141 öffentlichen und 67 privaten Klassen die Schüler mit Migrationshintergrund in der Mehrheit. Fragen nach der deutschen oder nichtdeutschen Muttersprache bleiben unterdessen unbeantwortet. Das Ministerium begründet dies unmissverständlich: „Die amtlichen Schulstatistik erhebt keine Daten zur Muttersprache von Schülerinnen und Schülern.“

Angesichts der wachsenden Trennung von sozialen Gruppen verweist die Landesregierung auf bestehende Konzepte. Zur Integration neu zugewanderter Kinder heißt es beispielsweise: „Die schulische Integration von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern mit unzureichenden Deutschkenntnissen erfolgt durch Aufnahme in eine Vorbereitungsklasse mit zeitnaher Teilintegration in den Unterricht der Regelklassen oder durch Aufnahme in eine Regelklasse mit zusätzlicher Sprachförderung“. Das Ziel besteht darin, „grundsätzlich gemeinsame Klassen aus Schülerinnen und Schülern deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache“ zu bilden.

Auch Konflikte in Klassen mit hohem Migrationsanteil stehen im Fokus. Laut Ministerium reichen die Maßnahmen „von vielfältigen Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte zur Konfliktprävention und -lösung über Angebote zum Umgang mit Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, zur Demokratiebildung, zur interkulturellen Bildung etc.“. Zudem werden Lehrkräfte bei der Auseinandersetzung mit internationalen Krisen unterstützt, unter anderem „durch Hinweise auf geeignete Materialien, Fortbildungs- und Beratungsangebote sowie generelle pädagogische Hinweise für den Umgang mit den Themen Krieg und Gewalt“.

Der Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Reutlingen, Maximilian Gerner, kommentierte die Tatsache, dass es im Schuljahr 2024/2025 in Baden-Württemberg 318 Grundschulen sowie 150 Werkreal- und Hauptschulen gab, an denen mehr Schüler mit Migrationshintergrund als ohne unterrichtet werden, gegenüber FREILICH. Diese Zahlen würden bereits deutlich zeigen, wie stark sich die Zusammensetzung der Klassenzimmer in den vergangenen Jahren verändert hat.

Die Anfrage des AfD-Abgeordneten Steyer mache zudem deutlich, dass diese Entwicklung an vielen Schulen bereits eine neue Dimension erreicht habe: „Es gibt inzwischen ganze Klassen, in denen ausschließlich Schüler mit Migrationshintergrund unterrichtet werden“, so Gerner. Solche Schulklassen seien ein „eindrucksvoller Beleg für das Scheitern der deutschen Einwanderungspolitik“. Der ohnehin spürbare Abstieg des deutschen Bildungssystems werde durch die daraus häufig resultierenden Sprachdefizite und Integrationsprobleme weiter beschleunigt, warnt er. Die Zahlen würden bestätigen, dass die Warnungen vor einer zu hohen und ungesteuerten Einwanderung, insbesondere aus dem außereuropäischen Raum, berechtigt gewesen seien. „Diese Warnungen bestanden lange vor der Grenzöffnung im Jahr 2015 und wurden von den verantwortlichen Altparteien über Jahre hinweg ignoriert“, kritisiert Gerner.

Schulen in Baden-Württemberg: Immer mehr Kinder haben Migrationshintergrund

Sömmerda: Bahnreisende durch Ägypter sexuell belästigt

Eine 25-jährige Frau wandte sich am Sonntagabend nach der Fahrt mit einer Regionalbahn von Sömmerda nach Erfurt hilfesuchend an die Bundespolizei. Sie gab an, im Zug sexuell belästigt worden zu sein.

In der Dienststelle äußerte sie, dass sie durch den bis dato unbekannten Tatverdächtigen durch Anfassen bedrängt worden sei. Auch andere Frauen soll er bedrängt haben. Zudem konnte sie im weiteren Fahrtverlauf beobachten, dass der Mann eine weiße Substanz konsumiert hat.

Der unbekannte Verdächtige konnte aus der Anonymität herausgeholt werden, denn er befand sich zur selben Zeit ebenfalls in der Dienststelle der Bundespolizei. Anlass dafür war ein Diebstahl in einem Geschäft des Erfurter Hauptbahnhofes.

Die Geschädigte konnte den 23-jährigen Ägypter zweifelsfrei als den Täter aus der Bahn identifizieren.

Bei der Durchsuchung des Beschuldigten fanden die Bundespolizisten zudem knapp 4 Gramm Speed sowie etwas mehr als 31 Gramm Marihuana. Die Drogen wurden sichergestellt.

Den Mann erwarten gleich mehrere Strafanzeigen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Diebstahls und wegen sexueller Belästigung eingeleitet.

Die Bundespolizei sucht Opfer und Zeugen, die am 14.12.2025 zwischen 20:30 und 20:55 Uhr auf der Fahrt von Sömmerda nach Erfurt durch den Mann ebenfalls bedrängt worden sind oder das Tatgeschehen beobachten haben.

Opfer und Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Erfurt unter Angabe der Vorgangsnummer Vg/ BP / 1218554 / 2025 zu melden:

Tel.: 0361 / 659830

BPOLI EF: Zugfahrt endet mit drei Strafanzeigen, Bundespolizei sucht Zeugen | Presseportal

Angela Merkel und die Stasi

Seit sie aus der aktiven Politik ausgeschieden ist, damit sie die Folgen der von ihr eingeleiteten Politik nicht spüren muss, ist Angela Merkel unterwegs, um ihr Bild in der Geschichte zu etablieren. Ihr ständiger Begleiter ist ihre 700-seitige Biographie, die sie zur Millionärin gemacht hat. Am Tag des Erscheinens sollte es das meistverkaufte Buch sein. Wie viele Institutionen dabei waren, Exemplare als Geschenke zu erwerben, wird wohl nie bekannt werden. Danach gefragt wurde das von den Medien, die bereit standen, den Absatz mit ihren Rezensionen anzuheizen, meines Wissens nach nicht. „Freiheit“ kam aber dennoch nicht an die Spitze der Verkaufscharts. Merkel musste sich Sebastian Fitzek geschlagen geben, der sie ohne Hilfe auf Platz zwei verwies, weil die Leute ihn lesen wollen.

Jüngst gab es wieder eine Merkel-Show, die ihr von ihren Fans von „stern“ geboten wurde. Merkel fühlte sich mit Recht unter Freunden, von denen keine kritische Frage zu erwarten war. Das hat sie sichtlich animiert. Gut gelaunt beantwortete Merkel die Frage von Stern-Chef Gregor Peter Schmitz: „Ihr Nachfolger im Kanzleramt, Friedrich Merz, hat vor kurzem gesprochen vom Glück, im Westen geboren zu sein. Was machen solche Sätze mit Ostdeutschen?“

„Na ja, ich habe das früher erlebt bei Helmut Kohl. Helmut Kohl hat immer erzählt, er hätte nicht gewusst, wie es ihm gegangen wäre, wenn seine Eltern in Frankfurt (Oder) aus dem Zug gestiegen wären oder angekommen wären nach dem Zweiten Weltkrieg und nicht in Frankfurt am Main. Und da muss ich sagen, ehrlich gesagt, habe ich immer meinem Nachbarn auf der Bühne gesagt, ich hoffe, er wäre nicht bei der Stasi gelandet.“

Sagt ausgerechnet die Frau, die ihren Einstieg in die große Politik weder ihren außerordentlichen Fähigkeiten, noch ihren Verdiensten, sondern zwei Inoffiziellen Mitarbeitern der Staatssicherheit zu verdanken hat: Rechtsanwalt Wolfgang Schnur – IM Torsten oder auch „Dr. Ralf Schirmer“ und Lothar de Maizière – IM Czerny.

Ihr anschließendes Grinsen sagt alles über diese Frau.

Sie war, was manche ihrer Biografen irgendwie nahe legen wollen, in der DDR keine Bürgerrechtlerin, sondern ist nach dem Mauerfall losgezogen, um sich einer der neuen Parteien in der DDR anzuschließen. Nachdem sie mit ihrer ersten Wahl, der SDP (SPD) gescheitert ist, schloss sie sich dem Demokratischen Aufbruch als Pressesprecherin des Vorsitzenden und Spitzenkandidaten der Allianz für Deutschland für die erste freie Volkskammerwahl Rechsanwalt Wolfgang Schnur an. Zwei Tage vor Schnurs Enttarnung als IM bezeichnete sie die Stasimitarbeit von Schnur mir und Vorstandsmitgliedern des DA gegenüber als üble Nachrede, zwei Tage später forderte sie als Pressesprecherin des DA vehement „Aufklärung“. Schnur wurde als Spitzenkandidat durch Lothar de Maizière ersetzt, der zum ersten und letzten Ministerpräsidenten der DDR wurde. Er setzte Merkel als Stellvertretende Regierungssprecherin ein. Ein halbes Jahr später, als seine Stasivergangenheit ihn einholte und er sich aus der großen Politik zurückziehen musste, schlug er Bundeskanzler Helmut Kohl vor, statt seiner Angela Merkel nach der ersten gemeinsamen Bundestagswahl in sein Kabinett zu berufen und sie statt seiner zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU zu machen. Kohl akzeptierte de Maizières Bedingungen und so stieg Merkel mit Hilfe zweier IMs der Stasi in die Politik ein.

Merkel, die nie einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der CDU gestellt hat, hat schon in ihrem ersten Amt als Ministerin für Frauen und Jugend demonstriert, was sie von Rechtsstaatsprinzipien hält, hat als Kanzlerin keine bürgerliche Politik gemacht, sondern rot-grüne mit Energiewende, Heizungsgesetz, offenen Grenzen, auch für Migranten ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren, mit Schnellausstieg aus der Atomenergie und mit absoluter Missachtung der Gesetzlichkeit und der Verfassung in der Corona-Zeit, die sie jetzt selbst als „demokratische Zumutung bezeichnet (“Wir haben von den Menschen verlangt, sich nicht menschlich zu verhalten). Und jetzt verlangt sie eine Aufarbeitung „ohne Schaum vor dem Mund“.

Merkel ist die Frau, die einen fragwürdigen Aufenthalt in der Sowjetunion genutzt hat, um ausgerechnet Gori, die Geburtsstadt von Stalin, zu besuchen und deretwegen die Brücke in Wuhan an der Stelle, wo Mao Zedong einst seinen Machtanspruch mit Körpereinsatz demonstriert hatte, für den Verkehr gesperrt wurde, damit sich Merkel an diesem historischen Ort ablichten lassen konnte.

Wer sich immer noch fragt, wer Merkel war, lese sich den Satz nach ihrer Kohl-Denunziation beim „stern“durch.

“Und da muss ich sagen, ehrlich gesagt, habe ich immer meinem Nachbarn auf der Bühne gesagt, ich hoffe, er wäre nicht bei der Stasi gelandet.“

Sie behauptet hier also, sie hätte schon als Kohls Ministerin immer, also wiederholt, ihrem Nachbarn diese bösartige Bemerkung gesagt. Nicht einmal, sondern „immer“. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass keiner ihrer Nachbarn solch eine Bemerkung an die Öffentlichkeit gebracht hat. Klar ist jedenfalls, dass Merkel sich heute als dissidentisch-unangepasst inszenieren will und das kann, weil sie keine kritischen Fragen befürchten muss.

Was IM Erika betrifft, hoffe ich, dass sie, um Merkel zu zitieren, nicht bei der Stasi gelandet ist.

Laut Horst Kasner, Merkels Vater, heißt eine enge Freundin, mit der seine Tochter 1989 einen „Offenen Brief“ an Christa Wolf und Stephan Heim verfasst hat, in dem ihr Aufruf „Für unser Land“ von links kritisiert wird, mit Vornamen Erika.

Wer mehr wissen, vor allem die Belege zur Kenntnis will, dem empfehle ich mein Buch:

„Ist mir egal – Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat“

Angela Merkel und die Stasi – Vera Lengsfeld

Der ehemalige Vizekanzler Habeck zahlt 12.000 €, um Verleumdungsverfahren zu vermeiden

Symbolbild. GROK youwatch

Robert Habeck, der ehemalige Vizekanzler der Grünen, hat zugestimmt, 12.000 € zu zahlen, um das Verfahren gegen ihn durch den politischen Konkurrenten, die linke Sahra Wagenknecht Bündnis (BSW), zu beenden.

Im August 2024 hatte Habeck während einer Veranstaltung der Grünen vor den Landtagswahlen in Sachsen behauptet, die pro-russische BSW werde von Russland finanziert.

Habeck sagte: “Niemand in der Bundesregierung, ich meine, wir machen nicht alles richtig und streiten viel, aber niemand ist korrupt. Im Gegensatz zur AfD und BSW, wie jeder weiss … die werden von Moskau, von Putin bezahlt.

“Aber für seine Meinung bezahlt zu werden, Stimmen im Internet zu kaufen, Armeen von Trollen aufzubauen, eine Meinung gekauft zu bekommen, das ist widerlich. Und das ist nicht richtig. Und wir wissen, dass AfD und BSW genau gleich bezahlt werden”, fügte er hinzu.

Im November 2024 reichten die BSW und ihre Vorsitzende Sahra Wagenknecht Klage gegen Habeck ein und behaupteten, er habe die Partei und ihre Führer verleumdet.

Am 12. Dezember gab die Staatsanwaltschaft von Dresden, der Hauptstadt Sachsens, bekannt, dass sie das Verfahren gegen Habeck gemäß dem Regionalgericht Dresden und dem Angeklagten selbst eingestellt habe.

Im Rahmen des Plädoyers wird Habeck 12.000 € an drei in Dresden ansässige NGOs zahlen und technisch gesehen unschuldig gegenüber den gegen ihn erhobenen Vorwürfen bleiben.

Die Staatsanwaltschaft erklärte: “In diesem Fall erschien es angemessen, die Untersuchung mit Zustimmung des Gerichts einzustellen, da gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Lichte des Grundrechts auf Meinungsfreiheit hohe Maßstäbe angewandt werden müssen, wenn jemand wegen einer äußerungsbezogenen Straftat verurteilt wird.”

Jürgen Schmidt, Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, sagte heute gegenüber Brussels Signal, dass in solchen Fällen die Zustimmung des Beschwerdeführers oder der verletzten Partei nicht erforderlich sei und daher nicht eingeholt worden sei.

Er fügte hinzu, dass das Geld zu gleichen Teilen an drei lokale NGOs fließen werde, die sich mit Entwicklungshilfe, Unterstützung für Straftäter und Krebskindern beschäftigen.

Ein Video der Rede ist weiterhin online verfügbar.

Brussels Signal kontaktierte BSW um eine Stellungnahme, hatte aber zum Zeitpunkt des Schreibens noch keine Rückmeldung erhalten.

Die BSW ist ein Ableger von Die Linke, einer linken Partei, die Nachfolgeorganisation der ehemaligen ostdeutschen Einheitspartei SED ist.

Wagenknecht verließ Die Linke, um ihre eigene Partei zu gründen. Bei der Parlamentswahl im Februar 2025 verpasste die BSW nur knapp den Einzug in den Bundestag bzw. das Parlament. Es gibt jedoch weiterhin Abgeordnete in mehreren ostdeutschen Landtagen.

Habeck hat Hunderte gewöhnlicher Deutsche wegen Online-Äußerungen verklagt, in denen sie den ehemaligen Vizekanzler kritisierten.

In einigen Fällen wurden die Angeklagten von der deutschen Polizei durchsucht, die ihre Telefone und Computer beschlagnahmte – am bekanntesten im Fall eines Rentners mit einer behinderten Tochter, der ein Meme geteilt hatte, das Habeck mit einem Idioten verglich.

Germany’s former vice chancellor Habeck pays €12,000 to avoid defamation proceedings – Brussels Signal

Bondi Beach: 15 Tote. Das Resultat jahrelanger Feigheit

Bondi Beach: 15 Tote. Keine Statistik, kein „Einzelfall“ – sondern das Resultat jahrelanger Beschwichtigung, Ideologie und politischer Feigheit. Humanität gilt heute Tätern, nicht Opfern; Antisemitismus wird erklärt statt bekämpft. Wer weiter schweigt oder relativiert, trägt Mitverantwortung für das nächste Blut auf dem Asphalt.

Libanese mit 28(!) registrierten Alias-Identitäten in Aachen verhaftet worden

Ein 37-jähriger Libanese wurde am Wochenende am Aachener Hauptbahnhof festgenommen, nachdem er trotz abgelehnten Asylantrags und bestehender Einreise- und Aufenthaltssperre mit dem Zug aus Belgien nach Deutschland gereist war.

Am Nikolaustag gefasst

Der Mann war bei der Polizei unter 28 verschiedenen Namen registriert. Laut Aachener Zeitung wurde der Mann am 6. Dezember um 22:30 Uhr in einem Regionalzug aus Belgien angehalten. Er soll der deutschen Polizei einen libanesischen Pass und eine italienische Aufenthaltserlaubnis vorgelegt haben, die jedoch nicht für den Schengen-Raum gültig war. 

Mit 28 Alias-Namen registriert

Die Aachener Polizei gibt an, dass der Mann unter 28 verschiedenen Aliasnamen auf der Fahndungsliste steht. Er wurde zudem bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Sein Asylantrag in Deutschland wurde im April 2025 endgültig abgelehnt. Gegen ihn besteht weiterhin eine Einreise- und Aufenthaltssperre für Deutschland. Die Bundespolizei hat ihn nun in Gewahrsam genommen, um seine erneute Abschiebung vorzubereiten.

Kein “bedauerlicher Einzelfall”

Dieser aktuelle Vorfall ist alles andere als ein bedauerlicher Einzelfall. Weder in den Medienberichten noch in den Polizeimeldungen wird darauf eingegangen, mit wie vielen dieser zahlreichen Identitäten der Libanese in den Netzwerken des deutschen Sozialsystems verzeichnet ist und mit wie vielen dieser Identitäten er dem deutschen Steuerzahler das Geld aus der Tasche zog. Es wird lediglich auf die zahlreichen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz hingewiesen. Doch wie so oft bei solchen oder ähnlichen Fällen ist der nicht-erzählte Teil der Geschichte mutmaßlich der wesentlich interessantere Part.

Libanese mit 28(!) registrierten Alias-Identitäten in Aachen verhaftet worden | FREIE WELT

Herborn: Marokkaner attackiert Bahnreisende und greift nach Ausschluss der Weiterfahrt Passanten an

Am Freitagabend (12.12.) wurde die Bundespolizeiinspektion Kassel darüber informiert, dass es am Bahnhof Herborn zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen gekommen sei. Beim Eintreffen der Bundespolizei waren bereits mehrere Streifen der Landespolizei vor Ort eingesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 24-jähriger Marokkaner gegen 17:50 Uhr zunächst von der Weiterfahrt mit einer Regionalbahn (RE 99) ausgeschlossen. Grund hierfür soll sein verbal aggressives Verhalten gegen Mitreisende sowie sein alkoholisierter Zustand gewesen sein. Auch nach Ausschluss der Weiterfahrt verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und ging wahllos auf Passanten los und beleidigte sie. Beim Wechsel vom Bahnsteig 2 auf den Bahnsteig 1 geriet er mit zwei bislang unbekannten Männern in Streit. In der Folge ging der 24-Jährige aggressiv auf beide Männer los, schlug und schubste sie, sodass einer der Beiden zu Boden stürzte. Im weiteren Verlauf soll der zweite Mann vermutlich einen Schlagstock aus der Jacke gezogen und diesen an den zuvor zu Boden gegangenen Mann übergeben haben. Dieser soll anschließend gezielt zwei Mal auf den Kopf sowie den Oberkörper des 24-Jährigen geschlagen haben. Die Tat wurde von mehreren Zeugen beobachtet. Nach den Angriffen flüchteten die beiden Männer vom Bahnhof Herborn in Richtung Innenstadt.

BPOL-KS: Schlägerei am Bahnhof Herborn – Bundespolizei sucht Zeugen! | Presseportal

Wiener Professor erklärt, warum männliche Massenzuwanderung Widerstand erzeugt

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Der Schweizer Bundesrat beschreibt Rassismus als ein „strukturell und institutionell verankertes Phänomen”, das „tief in die gesellschaftlichen Machtverhältnisse eingebettet” ist. Zudem wird Rassismus als „Ideologie oder Praxis, die Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen ethischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit einteilt und hierarchisiert” definiert. Der Wiener Evolutionsbiologe Martin Fieder hält diesen Ansatz jedoch für ungeeignet und erklärt im Gespräch mit dem Tagesanzeiger: „Aus meiner Sicht ist diese Theorie zu abstrakt, um das Problem zu erklären.”

Genetische Ursache für Phänomen

Der Evolutionsbiologe plädiert für eine andere Perspektive: „Aus evolutionsbiologischer Sicht ist es sinnvoller, mit den Begriffen Fremdenfeindlichkeit versus Fremdenfreundlichkeit zu operieren.“ Beide Verhaltensweisen seien tief verankert, denn: „Beides hat starke evolutionsbiologische und genetische Ursachen, die miteinander verwandt sind”.

Fieder verweist auf empirische Forschungsergebnisse und betont: „Wie praktisch alle Merkmale hat auch die Einstellung zu Fremden eine genetische und eine Umweltkomponente.” Erkenntnisse aus der Zwillingsforschung würden klar zeigen, dass sowohl Fremdenfreundlichkeit als auch Fremdenfeindlichkeit genetische Ursachen hätten. Die meisten Menschen bewegen sich dabei im Mittelfeld. „Das bedeutet aber auch, dass man besonders fremdenfeindliche Menschen nicht davon überzeugen kann, plötzlich fremdenfreundlich zu werden und umgekehrt. Man muss deshalb Kompromisse finden“, folgert Fieder daraus.

Warum Männermigration Widerstand auslöst

Solche Kompromisse seien möglich, hätten aber klare Grenzen. „Auch fremdenfeindliche Menschen sind durchaus bereit, mit Fremden zusammenzuarbeiten oder sie aufzunehmen, nur nicht in Massen und nicht zu ‚männlich‘“, so Fieder. Besonders problematisch seien stark männlich dominierte Wanderungsbewegungen: „Wenn sehr viele junge Männer kommen, regt das enormen Widerstand an, dann wird die Fremdenfeindlichkeit steigen.” Dieses Muster lasse sich europaweit beobachten. Dabei ist klar: „Natürlich spielen die Umwelt und das Soziale auch eine Rolle, aber die Genetik lässt sich da nicht wegdiskutieren.”

Der Schluss, Rassismus sei vor allem strukturell bedingt, greift für Fieder zu kurz. Er widerspricht deutlich: „Nicht die ‚Struktur‘ führt zu gesellschaftlichen Ausprägungen, sondern unsere individuelle Einstellung.“ Deshalb müsse man auch dort ansetzen. Gleichzeitig relativiert er deterministische Deutungen: „Biologie ist nicht Schicksal, aber wir müssen auch unsere Biologie verstehen, um gesellschaftliche Entwicklungen einordnen zu können.”

Genetische Ursache für Phänomen

Der Evolutionsbiologe plädiert für eine andere Perspektive: „Aus evolutionsbiologischer Sicht ist es sinnvoller, mit den Begriffen Fremdenfeindlichkeit versus Fremdenfreundlichkeit zu operieren.“ Beide Verhaltensweisen seien tief verankert, denn: „Beides hat starke evolutionsbiologische und genetische Ursachen, die miteinander verwandt sind”.

Fieder verweist auf empirische Forschungsergebnisse und betont: „Wie praktisch alle Merkmale hat auch die Einstellung zu Fremden eine genetische und eine Umweltkomponente.” Erkenntnisse aus der Zwillingsforschung würden klar zeigen, dass sowohl Fremdenfreundlichkeit als auch Fremdenfeindlichkeit genetische Ursachen hätten. Die meisten Menschen bewegen sich dabei im Mittelfeld. „Das bedeutet aber auch, dass man besonders fremdenfeindliche Menschen nicht davon überzeugen kann, plötzlich fremdenfreundlich zu werden und umgekehrt. Man muss deshalb Kompromisse finden“, folgert Fieder daraus.

Warum Männermigration Widerstand auslöst

Solche Kompromisse seien möglich, hätten aber klare Grenzen. „Auch fremdenfeindliche Menschen sind durchaus bereit, mit Fremden zusammenzuarbeiten oder sie aufzunehmen, nur nicht in Massen und nicht zu ‚männlich‘“, so Fieder. Besonders problematisch seien stark männlich dominierte Wanderungsbewegungen: „Wenn sehr viele junge Männer kommen, regt das enormen Widerstand an, dann wird die Fremdenfeindlichkeit steigen.” Dieses Muster lasse sich europaweit beobachten. Dabei ist klar: „Natürlich spielen die Umwelt und das Soziale auch eine Rolle, aber die Genetik lässt sich da nicht wegdiskutieren.”

Der Schluss, Rassismus sei vor allem strukturell bedingt, greift für Fieder zu kurz. Er widerspricht deutlich: „Nicht die ‚Struktur‘ führt zu gesellschaftlichen Ausprägungen, sondern unsere individuelle Einstellung.“ Deshalb müsse man auch dort ansetzen. Gleichzeitig relativiert er deterministische Deutungen: „Biologie ist nicht Schicksal, aber wir müssen auch unsere Biologie verstehen, um gesellschaftliche Entwicklungen einordnen zu können.”

Trainings nur begrenzt wirksam

Auf die Frage, ob sich Fremdenfeindlichkeit abbauen lasse, zeigt sich Fieder skeptisch: „Das ist schwierig, aber man kann die Ursachen bekämpfen.“ Erfolgreiche Integration finde paradoxerweise häufig dort statt, wo die Vorbehalte stärker sind, also auf dem Land. Der Grund liege in der sozialen Nähe. „In der Stadt können Menschen ewig anonym leben. Auf dem Land kann man weniger ausweichen, das heisst, man muss sich kennen lernen.“ Antirassismus-Programme hält er für wenig wirksam und ergänzt: „Da müssen beide Seiten aufeinander zugehen, das bringt viel mehr als Antirassismus-Trainings.” Gleichzeitig zieht er eine klare Grenze: „Und Leute, die kriminell und problematisch sind, muss man wieder loswerden.”

Kritik an dominierenden Theorien

Laut Fieder wird in der politischen Debatte zu schnell mit moralischen Etiketten gearbeitet. Hier würde er sich einen evidenzbasierteren Ansatz wünschen. In Mitteleuropa hätten Evolutionsbiologie und Verhaltensgenetik jedoch einen schweren Stand. Stattdessen dominieren andere Ansätze: „Die sozialwissenschaftlichen Theorien, wie die Gender-Theorie oder die Critical Race Theory, beherrschen den Diskurs.” Sein Urteil fällt hart aus: „Aber sie bringen uns nicht weiter, sondern polarisieren die Diskussion.” Auch akademische Institutionen, die diese Theorie groß gemacht hätten, sieht er in der Verantwortung. Diese würden eine Mitschuld tragen.

Um heutige Konflikte zu verstehen, blickt Fieder weit zurück. Er erinnert daran, dass der Mensch evolutionsbiologisch gesehen über sehr lange Zeit in Gruppen von maximal 150 Personen lebte. Daraus hätten sich zwei zentrale Probleme ergeben, darunter Inzucht. Der Ausweg war der Austausch mit anderen Gruppen. Historisch habe dieser vor allem über Frauen stattgefunden: „Es waren meist junge Frauen, die aus der Familie des Mannes auswanderten, also fremdenfreundlich sein mussten.”

Archäogenetische Daten belegen weiträumige Netzwerke: „Aus genetischen Daten zurück bis in die Stein- und Bronzezeit wissen wir, dass es beispielsweise vom Böhmerwald bis zu den Karpaten Heiratsnetzwerke gab: Die Männer blieben stationär, die Frauen wanderten oft zu.” Auch moderne Daten bestätigen den Zusammenhang zwischen Ethnozentrismus und Isolation. Besonders bemerkenswert ist, dass junge Frauen auch heute noch die Gruppe mit der höchsten Fremdenfreundlichkeit sind. Fieder folgert daraus: „Da kann man ein ‚evolutionäres Gedächtnis‘ vermuten.”

Warum Männer skeptischer reagieren

Laut Fieder erklärt die Kehrseite dieser Geschichte die heutige männliche Skepsis gegenüber Migration. Er verweist auf Befunde aus der Frühgeschichte: „Archäogenetische Daten zeigen, dass vor 5000 Jahren in Europa auf eine Frau bis zu 14 Männer kamen, als Folge solcher Migrationsströme.” Über die genauen Umstände könne man jedoch nur spekulieren: „Wir wissen natürlich nicht, ob die Frauen mit den Fremden freiwillig Nachkommen hatten oder ob Gewalt im Spiel war.” Sicher sei jedoch, dass sich die Gene der damals ansässigen männlichen Bevölkerung – den Ackerbauern und Viehzüchtern – heute kaum noch in unserem Genpool finden. Daraus lasse sich erklären, „warum Männer heute eher fremdenfeindlicher sind”.

Fieder weist einen bewussten Schutzgedanken zurück: „Das kann man so nicht sagen, niemand war sich damals seiner Gene bewusst.“ Faktisch habe sich jedoch gezeigt, dass die Männer entweder nicht überlebt oder ihr Erbgut nicht weitergegeben haben. Entscheidend sei auch die Art der Migration gewesen: „Viel weniger problematisch war es übrigens, wenn die Migrationsbewegung langsam war und Frauen und Kinder dabei waren.”

Grenzen von Diversity-Trainings

Gegenüber unternehmerischen Sensibilisierungsprogrammen bleibt Fieder nüchtern. Zwar räumt er ein, dass das durchaus helfen könne, gleichzeitig betont er: „Aber man wird niemals alles umgehen können.” Der Grund liege tiefer: „Diese Stereotype sind einfach tiefer verankert als nur ‚sozial‘.“ Ein weiteres Hindernis sieht Fieder im modernen Gruppendenken. Er warnt: „Gruppendenken ist stärker verankert, als wir es wahrhaben wollen.” Besonders deutlich zeige sich das im Kulturkampf. Seine Beobachtung: „Leute, die sich ihrer Diversität rühmen, bleiben in politisch homogenen Gruppen.” Die Folgen seien problematisch: „Das reduziert vielleicht Rassismus innerhalb der Gruppe, aber es führt zu neuen Mechanismen der Ausgrenzung, die dann die politische Situation blockieren.“

Limits und Qualifikation bei Migration

Fieder formuliert klare Bedingungen für eine funktionierende Integration. Zentral sei der persönliche Kontakt: „Am besten funktioniert es, wenn Menschen einander kennen lernen, sodass man sich nicht mehr fremd ist.” Das setze aber „unbedingt eine überschaubare Anzahl an Migranten voraus“. Innerhalb Europas sei Migration kaum problematisch, doch bei Zuwanderung von außerhalb spiele Bildung eine Schlüsselrolle. Er warnt vor den Folgen unqualifizierter Männermigration und beschreibt deren Dynamik: „Sie werden frustriert, weil sie merken, dass sie in dieser Gesellschaft nicht erreichen, was sie sich vorstellen.”

Diese Frustration hat Folgen für die Integration: „Sie wenden sich vermehrt ihrer eigenen Kultur zu.” Oft spielen dabei moderne Medien eine Rolle: „Oft kannten sie den Islam vorher gar nicht richtig, aber jetzt wenden sie sich dem zu, was ihnen auf Tiktok oder Youtube präsentiert wird.“ Sein Fazit ist eindeutig: „Wir müssen die Migration nach Bildung und Qualifikation ausrichten.”

Eine Gesellschaft ganz ohne Gruppendenken hält Fieder für unrealistisch, das werde es nicht geben. Eine solche Welt würde einen radikalen Eingriff erfordern: „Man müsste Menschen grundsätzlich umprogrammieren.” Das sei derzeit aber noch Science-Fiction, so Fieder.

Wiener Professor erklärt, warum männliche Massenzuwanderung Widerstand erzeugt