Wirft: Tunesier wegen Messermord an seiner Ex in Untersuchungshaft

Symbolbild GROK

Ein 43-jähriger Tunesier sitzt in Untersuchungshaft, er soll seine 29-jährige Ex-Partnerin im Landkreis Ahrweiler getötet haben.

welt.de

Eine Obduktion soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft klären, wie die 29-jährige Frau dem Kreis Ahrweiler genau gestorben ist. Ihr früherer Ehemann ist tatverdächtig und sitzt in Untersuchungshaft.

Nach dem Fund der toten 29-Jährigen in ihrem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags gegen den getrennt lebenden Ehemann. Nach ihren Angaben wies die Leiche der Frau “erkennbare Stich- bzw. Schnittverletzungen auf”. Zur Klärung der genauen Todesursache ist eine Obduktion angeordnet worden.

Der 43-jährige getrennt lebende Ehemann wurde wegen dringenden Tatverdachts sowie Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen. Gegen den Mann sei in der Vergangenheit bereits eine mit einem Kontaktverbot verbundene Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz ergangen. Das Paar habe zwei gemeinsame Kinder im Alter von vier und sieben Jahren, die sich nun bei Angehörigen befinden.

Angehörige hatten die Frau vermisst gemeldet, nachdem sie am vergangenen Donnerstag nicht auf Kontaktversuche reagierte. Der 43-Jährige war am Freitag nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf einer Polizeiwache in Nordrhein-Westfalen erschienen. Von der Staatsanwaltschaft heißt es, dort habe er sich zu einer angeblichen Auseinandersetzung mit Dritten erkundigt. Er habe behauptet, selbst verwickelt gewesen zu sein.

Die Beamten nahmen ihn aber fest: Weil es bereits einen Verdacht gegen ihn gab im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 29-Jährigen. Und weil er sichtbare Blutspuren an seinen Händen hatte, so die Staatsanwaltschaft. Eine Untersuchung dieser Blutspuren ergab, dass sie von der Getöteten stammen.

SWR Aktuell

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