
Explosionen über Caracas, fliehende Menschen, Militärfahrzeuge vor dem Präsidentenpalast. In den frühen Morgenstunden wird Realität, was lange als Drohkulisse galt. Die Vereinigten Staaten haben militärisch eingegriffen und den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro außer Landes gebracht.
In den frühen Morgenstunden bestätigte US Präsident Donald Trump, dass amerikanische Streitkräfte gezielte Angriffe auf venezolanische Ziele durchgeführt haben. Nach Angaben des Weißen Hauses wurde Venezuelas Präsident Nicolás Maduro festgesetzt und gemeinsam mit seiner Ehefrau aus dem Land ausgeflogen. Kurz zuvor hatten sich in der Hauptstadt Caracas schwere Explosionen ereignet. Dichte Rauchwolken stiegen über mehreren Stadtteilen auf, Kampfhubschrauber kreisten über der Metropole.
Augenzeugenberichte und Videoaufnahmen zeigen Tausende Menschen, die panisch Straßen und Plätze verlassen. Rund um den Präsidentenpalast Miraflores wurden schwere Militärverbände zusammengezogen. Venezuelas Regierung reagierte mit der Ausrufung des landesweiten Ausnahmezustands und ordnete eine Generalmobilmachung an.
Nach offiziellen Angaben aus Washington richteten sich die Angriffe gegen strategische militärische Einrichtungen. Bestätigt wurden Treffer in Caracas sowie in den Regionen Miranda, Aragua und La Guaira. Auch der internationale Flughafen Higuerote an der Karibikküste wurde attackiert. Dort kam es zu massiven Sekundärexplosionen, vermutlich ausgelöst durch gelagerte Flugabwehrsysteme.
Die US Regierung rief ihre Staatsbürger im Land auf, geschützte Bereiche aufzusuchen und öffentliche Orte zu meiden. Während die heftigsten Explosionen im Laufe des Vormittags abnahmen, war der Luftraum über Caracas weiterhin von Militärflugzeugen durchzogen.
Washington bestätigt Angriffe auf Venezuela, Maduro festgesetzt und ausgeflogen