Ulm: Die nächste Schule sieht einen Anstieg an Gewalt, da Syrer sich bekämpfen und Mädchen „jeden Tag“ schikaniert werden, weil sie kein Kopftuch tragen

In Ulm beklagt sich der Direktor einer Berufsschule über zunehmende Gewalt, Belästigungen weiblicher Schülerinnen und Angst unter den Lehrern, wobei die Geschichte landesweit Beachtung findet.

Der Schulleiter Lorenz Schulte spricht von einem „massiven Gewaltproblem” an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule.

Schulte erklärte, dass allein in den letzten zweieinhalb Wochen fünf Schüler von der Schule verwiesen werden mussten. Zu den Vorfällen gehörten Massenschlägereien, Bisswunden und Schüler, die sich zu Kämpfen verabredeten.

Am 25. September soll ein 17-jähriger Syrer einen 16-jährigen Syrer geschlagen haben, der daraufhin den 17-Jährigen gebissen habe.

Schulte sagte, einer der beteiligten Schüler sei bereits von einer anderen Schule zu ihm geschickt worden, und dass dieser Schüler in Schultes Schule „nicht einmal einen Tag ausgehalten habe“.

Drei Syrer wurden außerdem mit Hämmern und Metallstangen angegriffen, wobei die Polizei von einem schweren Verbrechen sprach.
Der Fall wurde sogar zum Thema einer Debatte im Landtag von Baden-Württemberg. Der FDP-Abgeordnete Dr. Timm Kern lobte den Schulleiter ausdrücklich für seine Offenheit:

„Dass die Schule sich öffnet und über Gewalt spricht, ist mutig und verdient Respekt. Wir dürfen betroffene Schulen nicht allein lassen“, sagte er.

Die Schule ist mit 2.200 Schülern sehr groß, viele von ihnen lernen handwerklich wertvolle Berufe wie Tischler, Bauarbeiter und Krankenpfleger. Schulte sagte jedoch, dass seit Beginn des Schuljahres Beleidigungen und Schlägereien zugenommen hätten, während gleichzeitig die Ängste der Lehrer gewachsen seien.

Der Rektor wies insbesondere auf die VABO-Klassen als größte Problembereiche hin, da diese Klassen sich auf Schüler mit Migrationshintergrund konzentrieren, die fast keine Deutschkenntnisse haben.

Diese Klassen konzentrieren sich auf Integration und Sprachenlernen, aber Schulte merkt an, dass Mädchen ohne Kopftuch dort täglich schikaniert werden.

Nicht nur die Schüler stehen unter Druck, auch die Lehrer leben in Angst, wie er erklärte.

„Meine Kollegen haben Angst“, sagte der Schulleiter vor einem Schulbeirat.

Auch der Vorsitzende des Berufsbildungsverbands (BLV), Thomas Speck, sprach in Stuttgart über das wachsende Chaos.

„Ich bin entsetzt über die jüngsten Gewaltausbrüche an Berufsschulen in Ulm. Was muss noch passieren, damit Schulen endlich mehr Unterstützung erhalten, insbesondere für die Integration junger Flüchtlinge in den VABO-Klassen? Die Hilferufe der Schulleitung und unsere Warnungen werden seit über einem Jahr ignoriert. Wir vom BLV unterstützen ausdrücklich den mutigen Weg der Schulleitung der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, die Vorfälle öffentlich zu machen. Schüler und Lehrer haben ein Recht auf eine förderliche Lernatmosphäre in einem sicheren Umfeld“, so Speck.
Wäre sein Fall ein Einzelfall, hätte er vielleicht keine große Relevanz, aber derzeit gibt es eine nationale Debatte über das Thema Masseneinwanderung und Gewalt an deutschen Schulen. Jetzt melden sich Politiker wieder zu Wort, um das Problem zu lösen, aber bisher scheinen sich die Probleme Jahr für Jahr nur zu verschlimmern.

Vor nur drei Wochen veröffentlichte das Bundesland Baden-Württemberg, in dem Ulm liegt, schockierende Zahlen für das Jahr 2024 zur Gewalt an Schulen. Die Daten zeigen, dass 2.800 Schüler Opfer von Straftaten wurden. Darüber hinaus wurden 157 Lehrer beleidigt, verletzt oder gemobbt – ein Anstieg von 158 Prozent.

Rund 36 Prozent der Verdächtigen sind Ausländer, 264 Gewaltverbrecher kamen allein aus Syrien, gefolgt von Afghanen (72), Ukrainern (67), Irakern (61) und Kosovaren (51). Viele andere Verdächtige haben wahrscheinlich einen Migrationshintergrund, sind jedoch nicht in den Daten erfasst.

Insgesamt sind 40 Prozent der Verdächtigen von Gewaltverbrechen an deutschen Schulen offiziell Ausländer. Mittlerweile gibt es durchschnittlich mindestens zwei Messerangriffe pro Tag.
Wie Remix News bereits berichtet hat, ist die zunehmende Vielfalt nicht nur ein Problem in Bezug auf Gewalt, sondern auch in Bezug auf Bildungsergebnisse, kulturelle Unterschiede, Respekt gegenüber Lehrern, PISA-Ergebnisse, Störungen im Unterricht und zunehmende Konflikte und Spaltungen unter den Schülern.

In einigen Schulen gibt es fast keine deutschen Muttersprachler mehr, da bis zu 98 Prozent oder mehr der Schüler einen Migrationshintergrund haben.

Germany: Another school sees soaring violence as Syrians battle and girls harassed ‘every day’ for not wearing a headscarf