Unter dem dringenden Tatverdacht, am Abend des 29.03.2026 auf einen 51-Jährigen eingestochen zu haben, ist ein 20 Jahre alter Mann nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Kriminalkommissariats Reutlingen vorläufig festgenommen worden. Der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannte Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Ursprungsmeldung: Am frühen Sonntagabend ist es in Storlach zu einem Polizeieinsatz gekommen. Gegen 18.40 Uhr sprach ein Passant drei Jugendliche, welche auf einer Parkbank in der Carl-Diem-Straße saßen, an und bat diese, ihren Müll aufzuräumen. Daraufhin soll ein jugendlicher Tatverdächtiger den 51-Jährigen mit einem Pfefferspray bedroht haben. Ein weiterer Täter zog ein Messer und verletzte mit diesem den Mann an der Schulter und der Hand. Der 51-Jährige wurde mit leichten Verletzungen im späteren Verlauf durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die eingeleitete Fahndung nach den drei ungefähr 16-jährigen Unbekannten, von denen einer mit einem grauen Hoodie, einer schwarzen Mütze und einer blauen Jogginghose bekleidet war, verlief bislang erfolglos. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls im Einsatz.
Den derzeit vorliegenden Ermittlungsergebnissen der Kriminalpolizei zufolge, soll der 20-Jährige gegen 18.40 Uhr in der Carl-Diem-Straße den 51-Jährigen angegriffen und mit einem Messer schwere Verletzungen zugefügt haben. Dabei soll er auch den Tod des Angegriffenen billigend in Kauf genommen haben. Daraufhin flüchteten der Tatverdächtige und seine zwei Begleiter zunächst unerkannt. Das nicht lebensgefährlich verletzte Opfer musste daraufhin in einer Klinik behandelt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige bei der Durchsuchung seiner Wohnung am Freitag, den 10.04.2026, festgenommen und beim Amtsgericht Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 20-jährige Afghane wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen zu möglichen Mittätern dauern weiterhin an.
