Nach Schüssen auf einen 36-Jährigen in der Nacht zu Sonntag (21. Dezember) im Stadtteil Dellbrück haben die schwedischen Justizbehörden am 16. April den 28 Jahre alten Tatverdächtigen nach Deutschland ausgeliefert. Der zuletzt in Oxie (südlich von Malmö) lebende Syrer war bereits am 4. Februar aufgrund eines vom Amtsgericht Köln erlassenen europäischen Haftbefehls durch die schwedische Polizei festgenommen worden.
Nach polizeilichen Erkenntnissen sollte der 28-Jährige den 36-Jährigen, zu dem er keinerlei persönliche Beziehungen hat, erschießen und dafür mehrere tausend Euro erhalten. Nach seiner Einreise aus Schweden soll er auf der Straße “Fellmühlenweg” das im Auto sitzende Opfer durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt haben und mit einem Mietfahrzeug vom Tatort geflüchtet sein. Der 36-Jährige überlebte die Tat.
Im Zuge der Ermittlungen hatten Kölner Kriminalbeamte den 28-Jährigen identifiziert und Fahndungsmaßnahmen über die schwedischen Ermittlungsbehörden auf dem Rechtshilfeweg eingeleitet.
Zu den Hintergründen der Tat, dem Auftraggeber sowie zur Höhe der Geldzahlung an den Beschuldigten werden Staatsanwaltschaft und Polizei wegen der laufenden Ermittlungen keine Auskünfte erteilen.
Ursprungsmeldung:
Eine in der Nacht eingerichtete Mordkommission der Polizei Köln fahndet nach einem Mann, der in der Nacht zu Sonntag (21. Dezember) im Stadtteil Dellbrück einen 36-Jährigen durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt hat.Nach ersten Erkenntnissen hatte der 36-Jährige gegen 23.30 Uhr in seinem Audi auf einem Parkplatz in der Straße "Fellmühlenweg" gesessen, als der Unbekannte an das Auto herantrat und mehrere Schüsse durch die Windschutzscheibe abgab.Zeugenaussagen zufolge soll der Täter mit einem silbernen VW Passat geflüchtet sein. Der als schlank beschriebene Schütze soll circa 1,80 Meter groß sein und eine schwarze Kappe sowie einen schwarzen Pullover getragen haben.
