Klima-Alarmismus: Zwei Drittel der Deutschen haben die Schnauze voll

Medforth AI

Der Sommer 2026 war zweifellos ein rekordverdächtiger Sommer in Europa – apokalyptische Berichte über Hitzewellen, Waldbrände und steigende Temperaturen dominierten die Schlagzeilen in den Mainstream-Medien. Aber in Deutschland, der Heimat der Klimaangst, sind immer mehr Bürger offenbar immun gegen diese Angstpropaganda. Die Skepsis gegenüber Klimaschutz und der Energiewende wächst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Universität Flensburg, die die öffentliche Einstellung zwischen 2014 und 2023 analysierte.

Die Forscher nutzten 14 Fragen und Aussagen zur Umweltzerstörung, zur Energiewende, zur Klimapolitik und zur Bereitschaft, persönliche Einschränkungen für den Umweltschutz zu akzeptieren. Das Ergebnis ist ein Tadel für die moralischen Erziehungsberechtigten: Im Jahr 2023 äußerten fast zwei Drittel der Befragten Zweifel an dem Klimawandel, Klimaschutzmaßnahmen oder deren praktische Umsetzung. Dieser Wert war höher als im Jahr 2022. Daten für die letzten Jahre wurden offenbar nicht in die Studie aufgenommen – sie würden wahrscheinlich eine weitere Zunahme der Klimaskepsis zeigen.

Mehr als 90 Prozent der Befragten beantworteten mindestens eine Frage kritischer zum Klimaschutz als im Vorjahr. Das verbleibende Drittel zeigte ein gemischtes Bild: Einige Befragte waren mehr für die „Energiewende“, aber gleichzeitig weniger bereit, ihren eigenen Lebensstandard um des Klimaschutzes willen zu senken.

Ähnliche Ergebnisse ergeben sich aus dem Hamburger Forschungsprojekt „Down2Earth“, das seit 2015 läuft. Anne Reif, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei dem Projekt, erklärt: „Auch wir haben eine deutliche Zunahme der Klimaschutzskepsis beobachtet.“ Ihr zufolge ist die Zustimmung mit Aussagen über Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik seit der ersten Umfrage im Jahr 2015 um insgesamt zehn Prozent gesunken.

Die Flensburg-Studie ergab, dass die wichtigsten Veränderungen in der Einstellung nicht unter denjenigen waren, die bereits sehr skeptisch waren. Vielmehr stieg die Distanz zur Klimawandel-Ideologie gerade bei den Befragten, die 2022 relativ positiv geantwortet hatten. Die Forscher schreiben: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Skepsis des Klimawandels in Deutschland nicht mehr auf eine kleine, aber lautstarke Minderheit beschränkt ist.“

Die Forscher nennen mehrere mögliche Ursachen, darunter die Folgen des Krieges in der Ukraine und die Energiekrise seit 2022. Sie weisen auch auf allgemeine Müdigkeit hin, die sich aus der anhaltenden Krise, der zunehmend unpopulären Politik der Bundesregierung und der wachsenden Unterstützung der AfD (Alternative für Deutschland) ergibt. Die stärkste Korrelation wurde jedoch mit politischen Einstellungen gefunden, insbesondere bei den Befragten aus dem rechten Spektrum, die bereits weniger Vertrauen in staatliche Institutionen haben. Co-Autor Emanuel Deutschmann forderte, dass solche Einstellungen in der zukünftigen Entwicklung der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden. Aber dafür ist es wahrscheinlich zu spät. Nach weit über einem Jahrzehnt Klimapanik und der Energiewende haben die Deutschen einfach die Schnauze voll.

freewestmedia

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