Energiewende ist gescheitert: Industriestandort Deutschland in Gefahr, Netzagentur bereitet Stromabschaltungen für Industrie vor

Die Bundesnetzagentur will Unternehmen mit einem Verbrauch von mehr als 10 GWh pro Jahr mit nur 24 Stunden Vorwarnung ohne Entschädigung den Strom abstellen können. Dies wäre ein beispielloser Eingriff mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen, da viele Industrieunternehmen von einer zuverlässigen Stromversorgung abhängig sind.

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt warnt in einem Interview mit “Apollo-News” [Video auf YouTube] vor denn Plänen der Regierung und Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur bereitet seit etwa zwei Jahren einen geheimen Plan zur Stromrationierung vor, der in der kommenden Energiekrise Anwendung finden soll. Aufgrund von fehlenden regelbaren Kraftwerkskapazitäten – bedingt durch den Atomausstieg und den fortschreitenden Kohleausstieg – drohen in Deutschland länger andauernde Stromausfälle.

Katastrophal für den Industriestandort Deutschland: Unternehmen soll in Sonderfällen einfach der Strom abgestellt werden können

Die Bundesnetzagentur will Unternehmen mit einem Verbrauch von mehr als 10 GWh pro Jahr mit nur 24 Stunden Vorwarnung ohne Entschädigung den Strom abstellen können, um die Versorgungssicherheit für Privathaushalte zu gewährleisten. Dies wäre ein beispielloser Eingriff mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen, da viele Industrieunternehmen von einer zuverlässigen Stromversorgung abhängig sind – beispielsweise Aluminium-, Stahl- oder Chemiebetriebe.

Energiewende ist gescheitert: Regierung und Netzagentur suchen nach Notplänen

Vahrenholt warnt, dass die Energiewende in ihrer aktuellen Form gescheitert ist, da sie zu einer zunehmenden Abhängigkeit von unzuverlässigen erneuerbaren Energiequellen geführt hat. Die geplanten Gaskraftwerke, die als Ausgleich gebaut werden sollen, werden nicht rechtzeitig fertig und sind zudem von unsicheren Importen abhängig. Die bundesweiten Stilllegungen von Kohlekraftwerken trotz Energiekrise verstärken die Gefahren weiter. 

Vahrenholt fordert daher, bestehende Kohlekraftwerke im Osten und Westen Deutschlands nicht abzuschalten, die Kernkraftwerke wieder anzufahren und die heimische Gasförderung zu aktivieren, um langfristig Versorgungssicherheit herzustellen.

Die aktuelle Politik sei geprägt von einer anti-industriellen Haltung, die Investitionen in Deutschland erschwere und die industrielle Basis gefährde, erklärt Vahrenholt.

FREIE WELT