
Foto: Xemenendura / wikimediacommons.org (CC BY-SA 3.0)
Spanische Sicherheitsbehörden haben unter den zuletzt nach Ceuta gelangten Migranten mehrere Personen identifiziert, die bereits wegen dschihadistisch motivierter Straftaten in Spanien verurteilt und anschließend nach Marokko abgeschoben worden waren. Die Ermittler sollen mindestens zehn bis ein Dutzend solcher Verdächtigen erkannt haben; die Angaben sind bislang nicht offiziell bestätigt.
Migranten kommen weiter nach Ceuta
Ausgangspunkt der Recherchen waren offenbar Videoaufnahmen von der Grenze und weiterer öffentlich zugänglicher Bildmaterialien, die von Einheiten der Nationalpolizei und der Guardia Civil ausgewertet wurden. Parallel dazu bleibt die Lage in Ceuta angespannt: In den vergangenen Tagen waren weiterhin nordafrikanische Migranten in die Exklave vor der nordafrikanischen Küste gelangt, die Aufnahmeeinrichtungen sind überlastet, und Madrid hat Soldaten sowie zusätzliche Polizeikräfte entsandt. Die linke spanische Regierung lehnt jedoch die Ausrufung eines nationalen Notstands bislang ab.