
Immer mehr Bürger in Frankreich, Großbritannien und Deutschland fühlen sich eingeschüchtert, wenn radikale Schiiten oder Sunniten mit islamistischen Machtdemonstrationen lautstark durch die Straßen ziehen.
Von Deutschen, Franzosen oder Briten wird verlangt, Vorsicht beim Tragen von Flaggen walten zu lassen, denn es könnten sich Menschen mit “Migrationsgeschichte” verunsichert fühlen.
Doch umgekehrt scheint dies nicht zu gelten. Immer wieder gibt es in deutschen, englischen oder französischen Städten Demonstrationen und Veranstaltungen, bei denen Islamisten mit radikalen Symbolen auftreten. Selbst bei genehmigten Demonstrationen, die von der Polizei begleitet werden.
Umzüge und Machtdemonstrationen
In Großbritannien und Frankreich sind zum Beispiel die schiitischen Umzüge zu nennen, die an die Schlacht von Kerbela 680 im Norden des heutigen Irak erinnern, in welcher der Iman Hussein, der Enkel des Propheten Muhammad, den Märtyrer-Tod starb.
Bei solchen Umzügen laufen manchmal tausende schwarz gekleidete Schiiten mit schwarzen Trachten durch die Stadt mit martialischen gesten und Symbolen, bis hin zu Kampfreitern auf Pferden mit Fahnen in der Hand [siehe im Video Beispiel aus Manchester].
Solche Machtdemonstrationen sind auch ein Affront gegen die Sunniten, die dann ihrerseits mit entsprechenden Umzügen und Machtdemonstrationen antworten.
Aber auch die Massen-Gebete der Sunniten und so manch radikale öffentliche Predigt der Imame lassen die europäischen Passanten sprachlos zurück.
Gesten, als wären es Besetzer
In den meisten islamischen Ländern sind christliche Umzüge nicht gestattet. Mekka und Medina dürfen nicht einmal von Ungläubigen betreten werden. Im Iran werden religiöse Minderheiten verfolgt.
In Europa allerdings tritt der Islam immer selbstbewusster auf, nicht wie Schutzsuchende oder Integrationswillige, sondern wie “Besetzer”, zumindest wird dies von vielen Bürgern so empfunden und beschrieben.
Parallel dazu steigt die Zahl der Moscheen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien rasant an. An immer mehr Orten ist regelmäßig der Ruf des Muezzins zu hören. Das Glockenläuten der Kirchen tritt in den Hintergrund.