
Der Jänner 2026 war im Tiefland der kälteste Jänner seit 2017, auf den Bergen war es der kälteste seit 2021. Das besagt die vorläufige Bilanz der Geosphere Austria. Im Großteil Österreichs war es relativ trocken und sonnig. „Im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit war der Jänner 2026 deutlich zu kalt. Vor rund 40 Jahren wäre es hingegen von den Temperaturen her ein ziemlich normaler Jänner gewesen“, sagte Klimatologe Alexander Orlik von Geosphere Austria.
Wie kalt der Jänner 2026 in den tieferen Lagen Österreichs im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit war, zeigt auch die vorläufige Auswertung der Eistage (ganztägig unter null Grad). Unterhalb von 500 Metern Seehöhe brachte der Jänner 2026 über ganz Österreich gemittelt um 42 Prozent mehr Eistage als in einem durchschnittlichen Jänner des Zeitraums 1991 bis 2020. Von 500 bis 1.000 Meter Seehöhe gab es acht Prozent mehr Eistage als im Durchschnitt.
Die regionale Auswertung zeigt dabei deutlich mehr Dauerfrost im Osten als im Westen. Zum Beispiel gab es unter 500 Metern Seehöhe im Burgenland 82 Prozent mehr Eistage als im Durchschnitt der jüngeren Vergangenheit, in Vorarlberg hingegen um zwei Prozent weniger.
Jänner 2026 war kältester Jänner seit mehreren Jahren – UnserTirol24